Orchester aus Gatschina beim Marktfest in Ettlingen

Zwei glänzende Auftritte des volkstümlichen Orchesters aus unserer Partnerstadt Gatschina beim Marktfest in Ettlingen am 24. und 25. August.

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По Европе с оркестром: из творческого круиза вернулись гатчинские музыканты

Когда в сентябре прошлого года представители немецкого-русско общества пригласили муниципальный оркестр русских народных инструментов г.Гатчины с концертной программой на праздник Маркт Фест в город — побратим Эттлинген, одна только мысль об этом казалась утопией.

Сегодня оркестр уже вернулся домой. Путешествие получилось насыщенное творческой и культурной программой. По дороге в Эттлинген и обратно музыканты останавливались на ночлег и знакомились с удивительным г.Лодзь (Польша), величественной Ригой. По окончании концертных программ, которые с благодарностью и овациями принимали участники праздника, оркестранты познакомились со Страсбургом и Баден-Баденом.

Организаторы Маркт Феста благодарили оркестрантов за выступление, отмечая широту репертуара и профессионализм исполнения. Вся площадь подпевала в такт музыкальным произведениям. Особые овации вызывали солисты Юлия Черняновская, Владимир Майер, Елена Бобылева. Оркестранты и руководители – Заслуженный работник культуры РФ Людмила Патрикееева и дирижер Анастасия Прокопьева вернулись из поездки полные новых творческих идей и планов.

Mehr als 800 Deutsche und Russen tauschen sich in Düren aus

Städtepartnerkonferenzen finden alle zwei Jahre abwechselnd in Russland und Deutschland statt. Ihr Ziel besteht darin, die Perspektiven für eine intensivere Zusammenarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene sowie neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Nichtregierungsorganisationen und Kommunen auszubauen. Vor zwei Jahren war die russische Stadt Krasnodar der Gastgeber. Dieses Jahr kamen fast 300 aktive Lokalpolitiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Russland in den Kreis Düren, darunter die Leiterin der Verwaltung des Kreises Gatschina Elena Ljubuschkina, ihre Stellvertreterin Elena Faraonowa und die Deutsch Lehrerin Irina Elagina.

Die Konferenz wurde am Dienstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses feierlich eröffnet. Trotz der glühenden Hitze waren am Abend mehr als 700 Gäste versammelt. In seiner Eröffnungsrede vermied der Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet die „wunden Punkte“ in der deutsch-russischen Beziehungen anzusprechen und unterstrich die Gemeinsamkeiten. Der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit Michail Schwydkoj sah das strahlende Sommerwetter als Omen für die zukünftigen deutsch-russischen Beziehungen. Der Höhepunkt des Abends war die Unterzeichnung eines weiteren Partnerschaftsvertrages zwischen Heilbronn und Noworossijsk. Inzwischen gibt es 112 Partnerschaften zwischen deutschen und russischen Städten.

Am Mittwoch ging die Konferenz mit einer lebhaften und hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion „Quo vadis deutsch-russische Beziehungen?“ weiter. Visafreiheit zwischen den beiden Ländern und die Krimfrage standen dabei im Mittelpunk.  Die bekannte Journalistin Gabriele Krone-Schmalz kritisierte, dass das Thema „Krim“ tabuisiert ist. „Man sollte doch Realitäten zur Kenntnis nehmen und zumindest darüber reden“, sagte sie.

In der anschließenden Pressekonferenz betonte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren: „Die heutige Debatte hat gezeigt, dass man sich auf hohem Niveau positiv miteinander auseinandersetzen kann. Und wenn hier in Düren, tief im Westen der Republik, viele Hunderte Menschen sich treffen und kreativ unter dem Motto „Quo vadis“ diskutieren, dann kann es kein besseres Zeichen für Freundschaft zwischen Deutschland und Russland und Völkerverständigung geben“.

Der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums Mathias Platzeck lobte die Qualität der Tagung und die „Offenheit der Diskussionen“ in der „ohne Scheu“ Meinungen geäußert werden. Dies sei in solchen Foren keine Selbstverständlichkeit. Das man eine solche Veranstaltung dort macht, wo die Niederlande und Belgien fast „im Fußmarsch“ zu erreichen sind, sei ein gutes Zeichen dafür, dass die Zukunft Europas ohne Russland nicht denkbar sei, so Platzeck.

Nächstes Jahr wird sowohl der 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges gefeiert, als auch der 30. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. Während der Podiumsdiskussion wurde der Gedanke geäußert, den 8.Mai als offiziellen Gedenktag über die Befreiung vom Faschismus in den deutschen Kalender einzuführen. Mathias Platzeck hat diese Idee begrüßt. In einigen ostdeutschen Bundesländern hat man so einen Gedenktag schon eingeführt. Platzeck zitierte den berühmten Satz von Willy Brandt: „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts“. Es sei ganz deutlich zum Ausdruck gekommen, dass die Friedenspolitik und die Abrüstungspolitik Kernthemen der Politik der nächsten Jahre sein sollten. „Was nützen alle zivilgesellschaftlichen Bemühungen auf allen Ebenen, wenn die Möglichkeit nicht mehr da ist im Frieden zu leben“. Er plädierte auch für eine deutliche Erleichterung der Visaregime zwischen Deutschland und Russland.

Anschließend trafen sich über 700 Vertreter von Städten und Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Politik und Wirtschaft in sieben Arbeitsgruppen, um über solche Themen wie energieeffiziente und nachhaltige Stadtentwicklung, digitale Stadt, kommunale Kooperationen, Gesundheit oder Inklusion und Teilhabe zu diskutieren und über die Praxis der kommunalen Zusammenarbeit austauschen.

Anschließend trafen sich über 700 Vertreter von Städten und Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Politik und Wirtschaft in sieben Arbeitsgruppen, um über solche Themen wie energieeffiziente und nachhaltige Stadtentwicklung, digitale Stadt, kommunale Kooperationen, Gesundheit oder Inklusion und Teilhabe zu diskutieren und über die Praxis der kommunalen Zusammenarbeit austauschen.

Link zu weiteren deutschen Presseartikeln

Im vollbesetzten Konferenzzentrum des Kreises Düren hieß Landrat Wolfgang Spelthahn die Gäste aus beiden Ländern zu einer Podiumsdiskussion willkommen. Unter der Überschrift “Quo vadis deutsch-russische Beziehungen?” moderierte Walerij Fadeev, Vorsitzender der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation, den gut zweistündigen Gedankenaustausch.

Auf deutscher Seite saßen neben der bekannten Journalistin Gabriele Krone-Schmalz Dirk Wiese MdB als Koordinator für die zwischengesellschaftlich Zusammenarbeit mit Russland sowie Peter Franke, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften. Von russischer Seite waren Michail Schwydkoj, Sonderbeauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit, sowie Pawel Sawalny, Vorsitzender der Russisch-Deutschen Parlamentariergruppe der Staatsduma, als Gesprächspartner dabei. Dank der Simultandolmetscher gelang die Verständigung reibungslos.

Ausgehend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiers Feststellung, dass sich beide Länder stark voneinander entfernt hätten, diskutierte die Runde auch die Rolle der Medien bei der Wahrnehmung des jeweils anderen Landes. Einig waren sich die Gesprächspartner, dass direkte Kontakte zwischen den Menschen grundlegend seien für gute Beziehungen der beiden Länder zueinander. Insbesondere junge Menschen, die die Schrecken von Krieg und Gewalt nicht aus eigener Erfahrung kennen, sollten intensiver in den Austausch einbezogen werden. Miteinander im Gespräch bleiben sei das A und O. Bei der abschließenden Fragerunde setzten die Zuhörer zahlreiche weitere Impulse zum Nachdenken.

“Sie haben mit ihrer perfekten Organisation die Latte so hoch gelegt, höher geht es eigentlich nicht mehr. Alles war picobello, Chapeau!”, sagte Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e.V., als er sich am Donnerstagmittag im Konferenzzentrum des Kreises Düren bei Landrat Wolfgang Spelthahn für die Gastfreundschaft des Kreises während der dreitägigen Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz bedankte. “Die Städtepartnerkonferenz im Kreis Düren ist die bisher größte, lebendigste und inhaltsreichste.” Weil sich das bereits bis nach Berlin herumgesprochen habe, überreichte er Landrat Wolfgang Spelthahn als Initiator der Konferenz einen kleinen Berliner Bären als Dankeschön.

“Obwohl sich die hohen Politik zurzeit schwertut, haben wir bewiesen, dass wir auf kommunaler Ebene Schritt für Schritt vorankommen”, resümierte Landrat Wolfgang Spelthahn am Ende den Stellenwert der XV. Städtepartnerkonferenz des Deutsch-Russischen Forums.

Zuvor hatten Teilnehmer aus den sieben Arbeitsgruppen dem Plenum ihre Arbeitsergebnisse in Kurzform vorgestellt. Dabei ging es inhaltlich um nachhaltige Stadtentwicklung, Digitalisierung, Strategien für die nachhaltige Entwicklung von Kommunen und Regionen, die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Kultur und Sprachförderung, um Inklusion, um Verständigung und Frieden sowie um Medizin und humanitären Zusammenhalt. Da der Jugend die Zukunft gehört, hatte parallel ein Jugendforum stattgefunden. Die Vertreter der vier Arbeitsgruppen erstatteten ebenfalls kurz Bericht.
Angesichts der vielen Impulse aus den Themengruppen sah Matthias Platzeck das Konzept der Volksdiplomatie bestätigt. “Die Bürger setzen ihren Dialog fort, ohne auf die täglichen Schwankungen der hohen Politik zu achten.” Landrat Wolfgang Spelthahn formulierte das so: “Wir sind uns eben einig, dass wir Freunde sein wollen.”

Den musikalischen Schlusspunkt setzte der Jugendchor “Das kleine Geheimnis” aus Mytischi, der Partnerstadt des Kreises Düren.

Fotos: Rudi Böhmer

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Vortrag Dr. Krieger, Uni Heidelberg

Zwei Millionen Russlanddeutsche danken für Wiedergutmachung

Viktor Krieger: „Kriegsfolgenschicksale bis heute vorhanden!“

In der Scheune der Ettlinger Diakonie ging es mit Begriffen hoch her. Die Zuhören vernahmen Worte wie „Kriegsfolgeschicksale, Erinnerungskultur und Erinnerungskämpfe sowie Schicksalsgemeinschaften“ Eingeladen hatte Gerhard Laier, Vorsitzender, der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen, zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. In den Abend führt gekonnt Andreas Schulz, Historiker und Fachreferent für Jugend- und Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, ein mit der zentralen Frage des Abends: „Doch was heißt es konkret, wenn wir heute über Erinnerung und Vergangenheitsbewältigung als wichtige Bestandteile unserer kulturellen Identität sprechen?“ Zuvor hatte er die Ziele der Bundesregierung zitiert: „Wir wollen die dezentrale Erinnerungskultur mit ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement stärken und zukünftig auch kleinere Initiativen und Gedenkstätten im In- und Ausland besser unterstützen“. Damit war enorm vorgelegt für den Heidelberger Historiker und Lehrbeauftragten der Universität Heidelberg, Dr. Viktor Krieger, der über 250 Jahre Geschichte der Russlanddeutschen bis in die Gegenwart referierte. Allein seit 1994 seien mehr als 150.000 Zuwanderer mit deutschen Wurzeln aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion nach Baden-Württemberg gekommen, die  ihre eigene Erfahrung und Kultur mitgebracht hätten. Er schätzte die Zahl dieses Personenkreises in Baden-Württemberg auf eine halbe Million und deutschlandweit auf rund zwei Millionen.

Katharina II.: Deutsche wurden nach Russland eingeladen und dann verfolgt

Durch den „Kolonistenbrief“ Katharinas II. aus dem Jahr 1763 zog es viele deutsche Siedler nach Russland. „Mit ihrer Sprache, ihrer Kultur und Tradition stellten sie im Zarenreich eine besondere Bevölkerungsgruppe dar und prägten in der Folgezeit die russländische Geschichte maßgeblich mit“, so Krieger und dann weiter: „keine 200 Jahre später wurden aus Siedlern Verfolgte“. Der bekannte Publizist der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen erinnert daran, dass in den Jahren des Großen Terrors 1937-38 in Russland und vor allem seit 1941 die Nachfahren der ersten Siedler eine der exponiertesten Zielscheiben der staatlichen Repressalien waren, denn sie seien zu Zehntausenden ermordet, verhaftet und deportiert worden.

Da die Sowjetführung sich weigerte, ihre deutschen Bürger zu rehabilitieren und gleichberechtigt zu akzeptieren, reisten bereits seit Mitte der 1950er bis Ende der 80er Jahre über zwei Millionen Russlanddeutsche als (Spät-)Aussiedler in die Bundesrepublik, um hier als Gleiche unter Gleichen leben zu können. Viktor Krieger beleuchtete dabei in seinem Vortrag die Besonderheiten ihrer historischen Erfahrungen und ihrer Erinnerungskultur. Krieger sieht die Mehrzahl der Russen heute in „Deutschland angekommen“ an. Manche seien dies nicht, was aber sich mit den Jahren noch geben werde, wenn man ihnen die politische Teilhabe besser zugänglich mache. Tendenzen zu rechtsradikalen Kräften sieht der Historiker mit Sorge und die Gesellschaft müsse hier den Russen die Chance zur Integration unter Wahrung einer eigenen Identifikation belassen. Krieger sieht es als entscheidend an, dass mehr politische Entscheidungsträger russische Wurzeln und Verständnis für deren Situation haben sollten. Er vergleicht dieses mit Verantwortlichen anderer Nationen, die heute selbstverständlich in unseren Parlamenten vertreten seien.

Kriegsfolgeschicksale vor Sprache als Kriterium für die Aufnahme

ViktorKrieger verwies in seinem Vortrag auf die Rechtslage zur Aufnahme vonRusslanddeutschen in der Bundesrepublik. Krieger: „Entscheidend ist dasUnrecht, was diesen Deutschstämmigen in Russland durch die aggressive PolitikHitlerdeutschlands zuteilwurde!“ Er meinte damit, dass nur Russlanddeutschen,die selbst in der Zarenarmee dienten, auf einmal Verfolgte im eigenen Land war,weil sie nur von Deutschen abstammten und oft kein Wort Deutsch mehr sprachen.

Stuhl für Forschung der Russlanddeutschen gefordert

Krieger forderte auch verständlicherweise bessere Arbeitsbedingungen für Forschungsarbeiten, da er eine ungewöhnliche Situation in Heidelberg habe. Seine Situation sei die „einer budgetlosen Einrichtung des Landes Baden-Württemberg“. Ihm und anderen Akteuren werde stets Unterstützung von Politikern  zugesichert, aber die notwendige Finanzausstattung käme nicht.

Der Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft sah in diesem Abend zwei Dinge: „Zum einen verstehen wir die Situation der Russen in Deutschland besser und zum anderen muss die Finanzlage der Forschungsarbeit besser werden!“

Und was sagt doch das Regierungsprogramm der Großen Koalition dazu, fragte Schulz abschließend: „Das kulturelle Erbe der Deutschen in Mittel- und Osteuropa und das Kulturgut der Vertriebenen,Aussiedler und Spätaussiedler sind wichtige Bestandteile der kulturellen Identität Deutschlands.“ Dem hatten die Referenten und die Besucher des Abend nichts hinzuzufügen.


Gerhard Laier (Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen) mit Andreas Schulz (Fachreferent der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg) in der Mitte und Dr.Viktor Krieger (Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, rechts)

Nacht der Musik – ночь музыки

Nacht der Musik in Gatschina. 7./8 Juli 2018 im Schlosspark

ПРОГРАММА

23.00

Симфонический оркестр Михайловского театра
Дирижер — Модестас ПИТРЕНАС (Литва)

— Петр Ильич ЧАЙКОВСКИЙ (1840-1893)
Славянский марш

— Вольфганг Амадей МОЦАРТ (1756-1791)
Симфония №40, соль минор
Allegro
Andante
Menuetto
Allegro assai

24.00

Симфонический оркестр Михайловского театра
Дирижер — Модестас ПИТРЕНАС
Солистка — Элиан РОДРИГЕС, фортепиано (Бразилия/Бельгия)

— Петр Ильич ЧАЙКОВСКИЙ
Сюита из балета «Лебединое озеро»
Сцена
Вальс
Танец маленьких лебедей
Сцена
Венгерский танец (Чардаш)
Сцена

— Джордж ГЕРШВИН (1898-1937)
Рапсодия в стиле блюз для фортепиано с оркестром

01.00

Симфонический оркестр театра Мюзик-Холл «Северная Симфония»
Дирижер — Фабио МАСТРАНДЖЕЛО

— Дмитрий Дмитриевич ШОСТАКОВИЧ (1906-1975)
Праздничная увертюра

— Петр Ильич ЧАЙКОВСКИЙ (1840-1993)
Вальс цветов из балета «Щелкунчик»

— Николай Андреевич РИМСКИЙ-КОРСАКОВ (1844-1908)
Пляска скоморохов из оперы «Снегурочка»

— Михаил Иванович ГЛИНКА (1804-1857)
Марш Черномора из оперы «Руслан и Людмила»

— Анатолий Константинович ЛЯДОВ (1855-1914)
Полонез

— Арам Ильич ХАЧАТУРЯН (1903-1978)
Вальс из музыки к драме «Маскарад»

— Сергей Сергеевич ПРОКОФЬЕВ (1891-1953)
Танец рыцарей из балета «Ромео и Джульетта»

— Рейнгольд Морицевич ГЛИЭР (1875-1956)
Танец моряков из балета «Красный мак»

— Александр Порфирьевич БОРОДИН (1833-1887)
Половецкие пляски из оперы «Князь Игорь»

02.00

Симфонический оркестр театра Мюзик-Холл «Северная Симфония»
Дирижер — Фабио МАСТРАНДЖЕЛО

— Джоаккино РОССИНИ (1792-1868)
Увертюра к опере «Севильский цирюльник»

— Иоганн ШТРАУС-СЫН (1825-1899)
Персидский марш

— Иоганнес БРАМС (1833-1897)
Венгерские танцы
№3 фа мажор
№5 соль минор
№10 фа мажор

— Леонард БЕРНСТАЙН (1918-1990)
Увертюра к опере «Кандид»
Mambo из мюзикла «Вестсайдская история»

— Эдвард ГРИГ (1843-1907)
Из музыки к драме Г. Ибсена «Пер Гюнт»
Утро
В пещере горного короля
Танец Анитры

— Эдуард ЭЛГАР (1857-1934)
Марш «Страна надежды и славы»

Bürgerreise nach Gatschina mit Moskau und St. Petesburg vom 5. bis 13. Mai

Eine tolle Russland-Woche!

Unter der erfahrenen Leitung von Gerhard Laier, seit 2002 Vorsitzender der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Ettlingen, fand vom 5. bis 13. Mai mal wieder ein Besuch in Ettlingens Partnerstadt Gatschina statt.

Die 17 Personen umfassende Gruppe erwartete zunächst ein reichhaltiges Kulturprogramm in Moskau und St. Petersburg. Schon der Landeanflug auf das nächtliche Moskau bot einen traumhaften Überblick über die 13-Millionen-Metropole. Dort führte uns eine sehr gut Deutsch sprechende Reiseführerin zu den vielfältigen Sehenswürdigkeiten und gab uns Einblick in das grandiose handwerkliche, kunsthistorische und architektonische Schaffen des zaristischen Russlands.

Nach einer Stadtrundfahrt standen das Neujungfrauenkloster, die Tretjakow-Galerie, der Rote Platz mit dem historischen Kaufhaus GUM und der Kreml mit Rüstkammer auf dem Programm. Auch Metro-Fahrten mit Besichtigungen prachtvoller Stationen, die mit Mosaiken, Marmor und Kronleuchtern ausgestaltet sind, durfte nicht fehlen. Moskau ist übrigens eine äußerst saubere Stadt.

Am Mittwoch ging es mit dem komfortablen Schnellzug „Sapsan“ absolut pünktlich nach St. Petersburg. Dort blieb allerdings nur ein Tag Zeit für die an Pracht nicht zu überbietende Ermitage sowie eine Bootsfahrt durch die Stadt mit ihren unzähligen hochherrschaftlichen Palastbauten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Balletts „Romeo und Julia“ im barocken Michailowski-Theater. Da an diesem 9. Mai in Russland der „Tag des Sieges“ begangen wird, erwartete die Gruppe neben den Feierlichkeiten noch ein abendliches Feuerwerk.

Donnerstag Abend erreichte die Gruppe das 45 km südlich von St. Petersburg gelegene Gatschina. Neben dem Besuch von Peterhof und des Parks in Oranienbaum stand als letztes kulturelles Highlight das Ekatarinenschloss mit dem legendären Bernsteinzimmer in Puschkin auf dem Programm. Das eigentliche Ziel der Reise bildete aber die Begegnung mit guten „alten“ Bekannten in Gatschina. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden Erinnerungen und Neuerungen ausgetauscht. Die Konversation war möglich, weil einige Personen in unserer Partnerstadt sehr gut deutsch sprechen und einige Ettlinger etwas Russisch. Drei Teilnehmer hatten sogar extra für diese Reise einen Russischkurs bei der VHS belegt.
Als lokales Besuchsziel hatte Herr Laier diesmal die „Schule des dritten Alters“ ausgewählt, eine Senioreneinrichtung, welche nach dem Vorbild des Ettlinger Begegnungszentrums entstand. Empfangen wurde die Gruppe dort von zwei hochdekorierten Kriegsveteranen. Im Gebäude bildeten Seniorinnen in farbenprächtiger Tracht ein Spalier und hießen die Gäste mit Brot, Salz und schmetterndem Gesang herzlich willkommen. Sie präsentierten eine Auswahl ihrer mit viel Liebe hergestellten Handarbeiten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich gemeinsames Singen und Tanzen, für deren Darbietungen die Seniorinnen und Senioren aus Gatschina bereits Preise erhalten haben. Es fördere die Gesundheit und die Freude im Leben. Von ihren Gesangs- und tänzerischen Qualitäten bei Akkordeonmusik gaben sie noch einige Kostproben und forderten die Gäste zu gemeinsamem Tanz auf. Eine liebevoll und reichhaltig gedeckte Kaffeetafel rundete die Gastfreundschaft ab. In einer kurzen Ansprache gaben die Veteranen ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Völker nie mehr gegeneinander Krieg führen, stattdessen Freundschaft („Druschba“) entstehen möge. Mit kleinen selbst hergestellten Gastgeschenken verließ die Ettlinger Gruppe tief beeindruckt die „Schule des dritten Alters“.
An einem gemeinsamen Abschlussabend bedankte sich die Reisegruppe bei Herrn Laier für diese bereichernden Erfahrungen, die erlebnisreiche Woche und die gute Organisation.

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REISEANGEBOT in Kooperation mit Reisebüro Schnieder

Route: Moskau -St. Petersburg/Gatschina
Teilnehmer: Maximal 20 Personen
Termin: 05.05. – 13.05.2018
Leistungen: LUFTHANSA-Linienflug Gruppe Frankfurt – Moskau (Domodedovo) / St. Petersburg – Frankfurt
Unterkunft/Verpflegung 4 Übernachtungen / Frühstücksbuffet Hotel Ismailovo Delta Premium in Moskau ( 05.05.-09.05.18) 1 Abendessen im Hotel
Transfers mit deutschsprachiger Reiseleitung 05.05. Flughafen – Hotel Ismailovo Delta
09.05. Hotel – Bahnhof
Schnellzug SAPSAN Nr. 758 A (Verfügbarkeit unter Vorbehalt)
Bahnhof St. Petersburg – Hotel Gatschina
13.05. Hotel Gatschina – Flughafen St. Petersburg

Besichtigungsprogramm Moskau inkl.
Dolmetscherbetreuung, Eintrittsgelder, Bustransfers – Stadtrundfahrt mit Neujungfrauenkloster – Roter Platz mit Kaufhaus GUM – Tretjakow Galerie – Metrofahrt – Arbatbummel – Kreml mit Rüstkammer
Grundpreis pro Person im Doppelzimmer:
ab 15 Personen: € 1.210
ab 10 Personen: € 1.225,-
EZ-Zuschlag: € 100,-

Aufenthalt in Gatschina vom 9. bis 13. Mai
Ausflüge nach Peterhof, Puschkin (Bernsteinzimmer) und nach St. Petersburg (ca. 45 km) in Kooperation mit Partnern vor Ort.
4 Übernachtungen im DZ mit Frühstück: Ca. 100 € pro Person
Besuch von Peterhof, Stadtrundfahrt St. Petersburg mit Peter-Paul Festung und Ermitage sowie Puschkin: 80 €

Zusatzkosten: Fahrt zum Flughafen Frankfurt (Bahn/Bus), Beschaffung des Visums (Voraussetzung gültiger Reisepass bis 13.11.2018 !) und Verpflegung.

Herzlich Willkommen in Gatschina

St. Petersburg


Tourismus im Leningrader Gebiet

Wir trauern um Irina Roganova – Светлая память


2006, Schloss Ettlingen
Памяти музыканта, Author: AS-Media
Мар 1, 2018

На 65 – м  году  ушла из жизни  Роганова Ирина Вячеславовна —   Заслуженный работник культуры Российской Федерации, преподаватель  теоретических дисциплин, заведующая хоровым отделом Муниципального бюджетного учреждения дополнительного образования  «Гатчинская детская музыкальная школа им. М.М. Ипполитова-Иванова».  

С 1980 года Роганова И.В. начала работать в Гатчинской детской музыкальной школе  им. Ипполитова-Иванова преподавателем теоретических дисциплин, а   с 1995 года возглавила работу хорового отдела.
Всю свою жизнь Ирина Вячеславовна посвятила музыке и детям. Собрала вокруг себя  талантливых, трудолюбивых,   способных детей, создала   младший, средний, старший хоровые коллективы «Гармония», хоровой ансамбль мальчиков «Гармония», молодежную хоровую  капеллу «Гармония».
Под руководством Рогановой И.В.  хоровой отдел  стал одним из лучших в Ленинградской области.
С 1997 года и по настоящее время  хоровые коллективы школы  становились  лауреатами престижных Областных,  Всероссийских и Международных конкурсов. Только за последние годы   старший хор, средний хор «Гармония»,  хоровой ансамбль мальчиков «Гармония» 1-4 классов удостоены дипломов Лауреата II степени  II Областного фестиваля–конкурса вокальных солистов и ансамблей «Славься Отечество!»; смешанный хор молодежной капеллы «Гармония» дважды награжден дипломом Лауреата II степени в международном конкурсе  детско – юношеского хорового  фестиваля «Звучит Москва» в номинации «На лучшее исполнение западноевропейской  духовной музыки»  и в номинации «На лучшее исполнение православной музыки», а хор молодежной капеллы  «Гармония» удостоен диплома лауреата  III степени выше названного хорового фестиваля в номинации «На лучшее исполнение православной музыки».  Детский хор «Гармония» и  молодежная капелла «Гармония» в 2016 году  завоевали в Сочи на IX   Мировых Хоровых играх  одну серебряную и три золотые медали. В 2017 году из Риги   с Европейских хоровых игр  молодежная капелла «Гармония»  привезла Гран-При конкурса, а детские хоры  «Гармония»  серебряную медаль.
Все учебные хоры  отдела являются концертными, и постоянно выступали в самых известных  залах г. Санкт-Петербурга (Санкт–Петербургской Капелле,   Государственной консерватории им. Н.А. Римского–Корсакова,   Большом зале филармонии Санкт-Петербурга),  в Москве, Чебоксарах, Челябинске, Нижнем Новгороде и других городах России. Участники хоровых коллективов  приняли участие  в масштабном проекте  Валерия Гергиева «Детские хоры России», выступали на сцене  Мариинского театра. С концертными выступлениями  хоровые коллективы под руководством Рогановой И.В.  выступали  в Финляндии, Латвии,   Франции, Швеции, Польше, Германии.
Роганова И.В. была инициатором и организатором  хорового конкурса  «Гатчинская радуга», который успешно  существует на протяжении 20 лет в Гатчинской детской музыкальной школе.
Роганова И.В.  являлась председателем правления Ассоциации дирижеров детских и молодёжных хоров   Северо-Запада.
С 2014 по 2017 год  Роганова И.В.  организовала и проводила на базе Гатчинской ДМШ им. М. М. Ипполитова-Иванова Всероссийский семинар хормейстеров с международным участием «Хоровая лаборатория.  XXI век» — «Летняя школа хормейстеров», где проводились   практические  занятия с хоровыми коллективами, проходили  встречи  с ведущими  хормейстерами России и зарубежных стран (Латвии,  Финляндии, Германии).
Свой преподавательский, дирижёрский,  опыт Ирина Вячеславовна  передавала в книгах, методических разработках, статьях. Она успела оставить десятки хоровых сборников, по которым поют дети всей России. Прекрасный  музыкант и организатор  она щедро делилась своим мастерством, проводя мастер – классы, выступая на конференциях  с сообщениями  для педагогов  дополнительного   образовании   Москвы,   Белгорода,  Екатеринбурга,  Цесиса  (Латвия),  Нарвы  (Эстония),  Варшавы (Польша).
 
Светлая память нашему другу, прекрасному педагогу, музыканту и коллеге.
Коллектив МБУДО  «Гатчинская детская музыкальная школа им.М.М. Ипполитова-Иванова

Благотворительный фонд “Благо Дари”
18. Januar 2018, Pakrovskij Kirche Gatschina

Наш город потерял выдающегося гражданина – Ирину Вячеславовну Роганову, заведующую хоровым отделом гатчинской музыкальной школы. Никакие слова, никакие признания не смогут передать в полной мере ни наше сожаление, ни сострадание близким, ни благодарность за ее добрые дела… Нет таких слов сейчас, как не было и при ее жизни. Ирина Вячеславовна была очень сильным и цельным человеком. Часто кажется, что слова одобрения, признания и поддержки таким людям не нужны. И только когда человек уходит, понимаешь, как много не сказал, осознаешь, в каком долгу остался… Простите нас, Ирина Вячеславовна, что не успели.

Настоящий Учитель, она посвятила всю свою жизнь любимому делу и ученикам. Умея найти к каждому подход, словно искусный ювелир, проводила она огранку каждого голоса, собирая их воедино в чистое и сильное звучание гармонии – настоящей Гармонии, которая отзывается в каждом сердце, заставляя его и трепетать, и петь, и плакать, и радоваться.

Но без любви, доброты и милосердия нет радости от настоящего искусства. Поддерживая благотворительные проекты, лично участвуя в добрых делах, Ирина Вячеславовна подавала пример своим ученикам, воспитывала в молодом поколении милосердие и сострадание. Не потому, что это модно, престижно, а просто потому, что так нужно. Наши благотворительные концерты никогда не были громкими акциями, но позволили выжить не одному человеку на улице.

Ровная, выдержанная, подтянутая, она всегда стояла в тени, в стороне. Но все взгляды и все внимание были обращено к ней, ее рукам и жестам, мы вслушивались в ее речи, произносимые тихим, но твердым голосом. Великая Женщина, строгая, талантливая, великодушная. Учитель жив в голосах своих учеников.

Светлая память…

Hymne Gatschina – Гимн Гатчины Михаил Луконин

Dr. Wipperfürth in Ettlingen, 20.09.2017

Vortrag mit Diskussion: Am Mittwoch, 20. September 19 Uhr referiert der Publizist Dr. Christian Wipperfürth, Berlin, im Begegnungszentrum, Klostergasse 1 über das Thema:“„Die USA und Russland – aktuelle Lage und Ausblick in die Zukunft.”
Eintritt frei.

Dr. Christian Wipperfürth

von 2001 bis 2004 hat Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg/Russland gearbeitet. Er hat sich insbesondere mit Fragen aktueller russischer Außenpolitik und den deutsch-russischen Beziehungen beschäftigt.Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.Dr. Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.