Besuch bei der Universität des III. Alters

Schule des 3. Alters feiert 5 Jähriges Jubiläum

Гатчинский муниципальный район Ленинградской области

Реализация проекта Университет третьего возраста в Гатчинском муниципальном районе началась с 2008 года на социально-досугового отделения и прошла ряд этапов своего развития.

2008год-международное сотрудничество с немецко-русским обществом и обществом сеньоров города побратима Эттлингена (встречи в Германии и в Гатчине, контакты в режиме онлайн)

2009 год – получение гранта Германского Фонда „Память, ответственность и будущее“ для реализации проекта «Диалог поколений» в течение года (с октября 2009 по октябрь 2010г);

2009-2012 годы – проведение работ по созданию парковой зоны возле мемориала в п.Сиверский. Взаимодействие со школьниками.

2010 год – Издание книги «Живая память», посвящённой 65-летию Победы в ВОВ. Ежегодные акции совместно с ГИБДД с целью профилактики дорожно-транспортных происшествий (последняя – 28.10 11г.). Ежегодные акции (12 мая) по посадке леса совместно со студентами Вузов.

03.10.2011 год – вручение СДО «Университет третьего возраста» гран при за победу в социальном фестивале непрофессионального кино «Третий возраст – новые возможности» (Санкт-Петербург) за фильм «Островок добра»;

2011год – Получение приза в конкурсе «Сиреневая Гатчина», посвященному благоустройству улиц и дворовых территорий города;

2010-2011годы – получение Дипломов и денежных премий за участие в конкурсе «Творите в удовольствие» в ЗАО МКБ «Москомприватбанк» (ежегодно), в фестивале лоскутного шитья «Лукоморье» (2010г.) и по итогам выставки работ по вязанию в Смольном (2011г.).

2010 год – проведение КВН-шоу совместно со студентами ГИФПТ. Благотворительность. Проведение мастер- классов по рукоделию в психо-неврологическом интернате с инвалидами и в отделении временного пребывания с людьми 4-го возраста в п. Кобрино (ежемесячно). Встречи-концерты в домах временного пребывания для инвалидов в Гатчинском ПНИ.

2011год – Получение призовых наград за участие в соревнованиях по лыжам и бегу (Татарина А.), в водноспортивных соревнованиях (Шишиморов Н.) и за участие курсистов в городском велопробеге (11 чел.);

Ежемесячные акции по уборке Гатчинского парка, очистки русел рек и родников в рамках проекта «Ассолия». Все достижения «Университета» отражены в местных СМИ. С января 2012г. на базе СДО происходит электронная запись курсистов на приём к врачам поликлиники.

Сегодня в рамках проекта действуют факультеты – Основы демократии, информационных технологий, краеведения, правоведения, здоровьесберегающих технологий, народного творчества, иностранных языков, а также реализуются социальные проекты – «Родник», «Ассолия», «Медиа – проект», «Ивановы для народа», «Цветочная горка», «Мемориал», «Подари тепло своих рук», «Золотой ключик», «Шестое чувство», «Клуб Звезда».

Работа «Университета третьего возраста» Гатчинского района отмечена дипломами комитета по социальной защите населения Ленинградской области.

В настоящее время Университеты работают во всех районах Ленинградской области. В рамках его функционируют следующие факультеты:

1. Факультет информационных технологий;
2. Факультет правовой грамотности;
3. Факультет здоровье сберегающих технологий;
4. Факультет искусствоведения и дизайна;
5. Факультет иностранных языков;
6. Факультет психологических знаний;
7. Факультет культурно – досуговой деятельности;
8. Факультет краеведения;
9. Факультет управления личными финансами;
10. Факультет православных знаний;
11. Факультет садоводства и огородничества.

НОВОГОДНЕЕ ПОЗДРАВЛЕНИЕ Glückwünsche zum Neuen Jahr

 

Weihnachts- und Neujahrsgruß 2012/2013 vom Landrat des Landkreises Karlsruhe        Dr. Christoph Schnaudigel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Karlsruhe,
Freiheit, Sicherheit, Wohlstand: Deutschland steht auf all diesen Feldern auf vorderen Rängen. Dies auch weiterhin gewährleisten
zu können, ist eine große Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Besonders gilt dies angesichts des demographischen
Wandels, denn dass die Zahl der Älteren zu- und die der Kinder abnimmt, ist auch im Landkreis Karlsruhe eine Realität.
Deshalb müssen wir jedes Kind bestmöglich fördern, um es später einen guten Platz in der Gesellschaft einnehmen zu lassen.
Wir tun dies zum Beispiel, indem wir in unsere Schulen investieren, wie in die Bruchsaler Käthe-Kollwitz-Schule, deren Neubau
wir gerade eingeweiht haben oder in die neue Schule der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee, wo wir darüber hinaus eine
neue Sporthalle mit Therapieräumen bauen. Dazu gehören auch individuelle Angebote, die bei Bedarf bereits vor der Geburt
ansetzen und bis zum Übergang in den Beruf beim jungen Erwachsenen reichen. Ebenso unterstützen wir Menschen, die besondere
Hilfe brauchen: Alte und Pflegebedürftige, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderungen und seelisch
Erkrankte. Und wir investieren massiv in unsere Bruchsaler und Brettener Kliniken, um wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf
hohem Niveau zu gewährleisten. Besonders gefordert in diesen Tagen ist der Landkreis mit seinen 32 Städten und Gemeinden
durch die stark steigenden Asylbewerberzahlen. Ich danke den Bürgermeistern ausdrücklich für die Bereitschaft, gemeinsam
mit dem Landkreis nach Unterbringungslösungen zu suchen sowie allen bürgerlichen Initiativen, die ausländischen Menschen
das Einleben erleichtern. Ohne solchen ehrenamtlichen und uneigennützigen Einsatz werden auch alle anderen Vorhaben nicht
gelingen. Unsere Demokratie räumt zwar weitreichende Mitbestimmungsrechte ein, aber eine Bürgergesellschaft lebt über das
Mitmachen hinaus: in Parteien und Wählervereinigungen, kommunalen Gremien, Kirchen, Vereinen und vielen weiteren Institutionen,
Organisationen und Initiativen. Ich danke allen, die sich dort engagieren.
Besonders danke ich der Liga der freien Wohlfahrtsverbände, die sich mit uns um das Wohl Bedürftiger einsetzen, sowie den
Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfs- und Rettungsdiensten sowie der Polizei, auf die wir rund um die Uhr zählen können.
Wertschätzen möchte ich auch diejenigen, die einen Beitrag weitab jeder öffentlicher Aufmerksamkeit leisten, indem sie zum
Beispiel einen Angehörigen pflegen.
Ich wünsche Ihnen eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches
Jahr 2013.
Dr. Christoph Schnaudigel
Landrat
Weihnachts- und Neujahrsgruß von Oberbürgermeister Johannes Arnold
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Für und in unserer Stadt hat sich in diesem Jahr viel getan. Etliche Projekte wie z. B.
die Sanierung der Bürgerhalle, der 1. Bauabschnittes unseres Schlosses, die Sanierung der Franz-Kühn-Halle oder die Fertigstellung
des ersten Teilstückes der Neuen Steige konnten abgeschlossen werden. Andere wichtige Dinge wurden angegangen
und auf einen guten Weg gebracht – so konnte die Zukunft des Waldbades Schöllbronn gesichert werden, unter Beteiligung
der Oberweirer Bevölkerung wurde ein Ortsteilentwicklungskonzept erstellt und für den Dorfplatz Schöllbronn mit dem Gasthaus
Engel konnte eine gute Richtung gefunden werden. Beschäftigt hat uns auch die Fortschreibung des Teilflächennutzungsplanes
zur Ausweisung von potenziellen Flächen für Windenergiestandorte oder die Umsetzung der Vorgaben zur Erfüllung des Rechtsanspruches
auf Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Immer im Blick hatten wir dabei die neuen Anforderungen an die
Einbeziehung der Bürgerschaft in kommunalpolitische Prozesse, beispielhaft in vielen Bürgerinformationen.
Das waren nur einige der vielen wichtigen Entscheidungen und Projekte, die der Gemeinderat zusammen mit der Verwaltung
und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die Zukunft unserer Stadt erreichen konnte. Denn diese gilt es zum Wohle
unserer Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und für kommende Generationen zu sichern. Der französische Schriftsteller Victor
Hugo beschrieb „Zukunft“ einst mit folgenden Worten: „Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichte.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.“ Es ist vorschnell zu denken, wir müssten auf
jeden Fall und immer zu den Tapferen gehören. Die Mischung macht’s – und das Bewusstsein, dass sich vielleicht eine ganz
neue Chance auftut – Zukunft eben. In diesem Bewusstsein werden wir auch die künftig anstehenden Herausforderungen der
Zukunft bewältigen können. So wie wir im vergangenen Jahr 2012 viel erreicht haben und damit ein Stück Zukunft gestalten
konnten. Nun gilt es, das Erreichte zu festigen, die Erfolge auszubauen und neue Entwicklungen in Angriff zu nehmen.
Die jetzt bevorstehende Weihnachtszeit sollten wir aber nutzen, um ein wenig innezuhalten und unseren Blick auf die Dinge zu
richten, die uns wichtig sind und die uns mit anderen verbinden. Dinge die in der Hektik unseres Alltags viel zu oft in Vergessenheit
geraten und für die kaum mehr Zeit bleibt. Zeit für sich, die Familie, Freunde und Bekannte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ruhige und gesegnete Weihnachtstage und einen guten und vor allem
gesunden Start ins neue Jahr 2013.
Ihr
Johannes Arnold
Oberbürgermeister

Russlandweiter Deutschlehrertag 2012

Goethe-Institut-Preis in der Kategorie: „Beste/r Deutschlehrer/in an Schulen mit Deutsch als 2. Fremdsprache“

 

Denis Rochev

Denis Rotschew
36 Jahre
Deutschlehrer im Gymnasium „Apex“
Gattschina, Leningrader Gebiet

Über sich selbst: Jede Deutschstunde beginne ich mit einem Lächeln – das ist die beste Methode, um meine Schüler in eine gute Stimmung zu versetzen. Ich habe es durchgesetzt, dass an unserer Schule Deutsch als zweite Fremdsprache mit drei Wochenstunden statt der üblichen zwei unterrichtet wird. Besonders gern singe ich mit meinen Schülern im Deutschunterricht. Ich habe einen Fortbildungskurs zum Thema „Popkultur in Deutschland“ in Berlin besucht. Die dort erworbenen Kenntnisse setze ich nun effektiv im Unterrichtsprozess ein. Meine Schüler können mit mir zusammen „in zwei Sekunden die Welt erobern“!
Denis Rochev (PDF, 800 KB)

Moskauer Deutsche Zeitung, 8.11.2012
Als Deutschlehrer arbeite ich seit 14 Jahren. Das kam eher durch Zufall. Ich habe Germanistik an der Pädagogischen Universität in St. Petersburg studiert. Danach habe ich keine interessante Stelle bei deutschen Firmen gefunden, wurde aber als Deutschlehrer ins Gymnasium eingeladen. Nach ein paar Monaten war mir klar, dass ich viel Spaß im Unterricht hatte und die Schüler mit der deutschen Sprache begeistern konnte.

Mit Goethes Werther und seinem Liebeskummer habe ich als Student mitgefühlt, später hatte ich große Sympathie für Remarques Helden.

Meine Heimatstadt Gattschina ist eher mit ihrer Partnerstadt Ettlingen in Baden-Württemberg zu vergleichen: genauso gemütlich, grün, mit ihrem Kleinstadtflair und netten Leuten.

Sehr beeindruckend war der Besuch meines ehemaligen Schülers Dmitrij Dubowskich vor Schülern in der 9. Klasse. Er hatte Deutsch als 2. Fremdsprache bei mir gelernt. Jetzt ist er Praktikant an der Universität Bochum – dank Deutsch. Es eröffnet Chancen. Das hat er den Schülern am lebendigen Beispiel erklärt.

Finalistinnen und Finalisten des Deutschlehrerpreises 2012 des Goethe-Instituts

Учить немецкий весело Архангельская область

Описание проведенных проектов по обучению немецкому языку /в поддержку немецкого языка

 

Денис Рочев: «Хочется дальше работать!»

Преподаватель гимназии „Апекс“ Денис Рочев стал победителем конкурса „Лучший учитель немецкого языка России – 2012“. Такие профессиональные состязания в рамках первого форума учителей немецкого языка проходили по инициативе института Гёте и Министерства образования России впервые. Конкуренция была серьёзная. В шести номинациях конкурса участвовали более тысячи преподавателей со всей страны. В категории „Немецкий язык как второй иностранный“ триумфатором стал наш Денис Рочев. В минувшую субботу в Москве на церемонии награждения гатчинскому фавориту вручили хрустальную сову.
Сегодня мы поздравили победителя по телефону, а он поделился с нами впечатлениями: «Конечно, было сложно, я знал, что есть конкуренты, учителя, которые работают хорошо. Но я попытался сделать всё, что мог: показать свою работу, всё, что я сделал и собираюсь ещё реализовать, надеялся на победу. Чувствую облегчение, драйв, хочется дальше работать!»
Понедельник, 19 Ноября 2012 18:04 96

 

Schüleraustausch Ettlingen-Gatschina

Empfang in Karlsbad, Bericht Boulevard Baden

Schüler des Uschinskij Gymnasims Gatschina in Ettlingen

Juhu: Gatschina – die 21.

Seit 21 Jahren fährt eine Schülergruppe der Wilhelm-Röpke-Schule zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Langensteinbach zum Austausch nach Gatschina. Dieses Jahr war die Gruppe vom 5. – 12.9. unter der Leitung von Helga Hinse und Angela Aschbacher-Vogelgesang, tatkräftig unterstützt von Heike Günther als Übersetzerin, unterwegs.
Nur durch die gute Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen sowie der Russisch-Deutschen Gesellschaft Gatschina, der Verwaltung der beiden Städte und durch eine lange persönliche Freundschaft ist ein derart intensiver Austausch möglich.
Vieles hat sich in diesen zwei Jahrzehnten in Gatschina und Ettlingen geändert,vieles zum Guten. Gleichbleibend aber ist für unsere Jugendlichen die überwältigende Gastfreundschaft, die sie wieder
erleben konnten. Die Stadt St. Petersburg mit den umliegenden Zarenschlössern ist immer noch beeindruckend. Auf dem interessanten Programm standen
auch die Besichtung eines Betriebes, der Filzstiefel produziert, der Besuch des Uschinskij Gymnasiums, der neuen Partnerschule, und der „Schule des Lebens“ für benachteiligte Kinder.
Vom 27.9. – 4.10. erfolgt der Rückaustausch der russischen Schüler und Schülerinnen. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange.

Treffen mit Bürgermeister Kalugin in Gatschina

Film Uschinskij Gymnasium (rus)

Zur Partnerschaftsunterzeichnung vor 20 Jahren

Am 12. Juni 1992 unterzeichneten in Gatschina Oberbürgermeister Offele und die Mitglieder des Ältestenrats der Stadt Ettlingen den Vertrag über die Partnerschaft beider Gemeinden. Daraus wurde eine Erfolgsgeschichte: Zahlreiche persönliche Beziehungen und Freundschaften entstanden, Vereine tauschten Delegationen aus, Hilfsgüter wurden gespendet und transportiert, Schulen und Kultureinrichtungen traten miteinander in Verbindung, etc., etc. – die Partnerschaft lebt!
Unter allen unseren Partnerstädten ist Gatschina wegen zwei „Alleinstellungsmerkmalen“ von besonderem Interesse:

  • Als Zarenresidenz wurde von dort aus zeitweilig ein Weltreich regiert und Kunstschätze angehäuft.
  • Als direkter Nachbar und Satellitenstadt der Weltmetropole St. Petersburg dient sie uns als Sprungbrett und Ausgangspunkt zum Besuch einer der schönsten Städte der Welt, dem „Venedig des Nordens“.

Katharina II. (die Große) schenkte 1765 Gut und Siedlung Gatschina ihrem Favoriten Orlow, der ihr durch Beseitigung ihres Ehemannes Zar Peter III., mit zum Thron verholfen hatte. Orlow ließ dort ein Lustschloss als gemeinsames „Liebesnest“ erbauen.
Dabei wurde ein romantischer Landschaftspark angelegt, malerisch gestaltet mit einer Kette von Seen, phantasiereich gewundenen Ufern, zahlreichen Inseln und Brücken, Obelisken, Toren, Pavillons und anderen originellen Gartenanlagen und Tiergehegen. Das Ganze geht über in ein riesiges Jagd- und Waldgebiet.
Nach Orlows Tod übereignete Katharina II. 1783 das Ensemble ihrem Sohn dem Kronprinzen Paul, um ihn vom intrigenreichen Hof in St. Petersburg fernzuhalten, aber nahe genug, um ihn im Auge zu behalten.
Als Paul I. dann selbst Zar wurde, machte er 1796 die Siedlung Gatschina zur Stadt und ließ das ganze Ensemble: Schloss, Park und Stadt als Lieblingsresidenz großartig ausbauen und verschönern. Weitreichende Stadtentwicklungspläne wurden geschmiedet! Und als Paul I. zum Schirmherrn und Großmeister des Malteserordens erwählt wurde, ließ er 1798 das höchst bemerkenswerte Prioratsschlösschen in Lehmziegelbauweise am Seeufer errichten.
Doch schon 1801, nach nur 5 Jahren Herrschaft, wurde Paul durch eine Verschwörung engster Vertrauter in St. Petersburg nachts im Bett erdrosselt. Der britische Geheimdienst soll dabei beteiligt gewesen sein.
Damit hatte Gatschina seinen größten Gönner verloren!
Doch es blieb einer der größten „Perlen im Halsband der Sommerschlösser um St. Petersburg“ und ein bevorzugter Aufenthaltsort der Zarenfamilie.
Ab 1881 machte Zar Alexander III. Schloss Gatschina nochmals zu seiner Hauptresidenz. Und der letzte Zar, Nikolaus II. verbrachte hier seine Kindheit.
Als 1854 die erste Eisenbahnlinie nach St. Petersburg fertiggestellt war (Gatschina wurde Knotenpunkt), bedeutete dies für die Stadt einen gewaltigen Entwicklungsschub. Bekannte Künstler und wohlhabende Bürger bauten nun hier originelle Wohn- und Sommerhäuser. Doch in den unruhigen Zeiten nach dem 1. Weltkrieg, der Oktoberrevolution und der Belagerung Leningrads im letzten Kriege wurden viele schöne alte Gebäude zerstört oder umgebaut. Das Schloss beim Rückzug der Deutschen Wehrmacht sinnlos in Brand gesteckt.
Das heutige Gatschina ist in „moderner“ Bauweise“ breit angelegt. Doch um das historische Stadtbild zu bewahren, blieben die niedrigen Gebäude im Stadtkern erhalten.
Hauptattraktionen aber sind nach wie vor das prächtig ausgestattete Schloss und die romantisch verwunschene Parklandschaft.

Kontakte Eichendorff Gymnasium mit Apex Gymnasium in Gatschina

Prinzessinnen auf Gegenbesuch -Eichendorff-Theater-AG im Apeks-Gymnasiumin Gatschina
In der zweiten Schulwoche durfte die Unterstufen-Theater-AG des Eichendorff- Gymnasiums bereits wieder „abheben“:
Samstag (17.9.) bis Samstag (24.9.) lieferten sie unter der Leitung von Frau Kalckreut
und Frau Lamm ihr Stück „Die zertanzten Schuhe“ (sehr frei nach Brüder Grimm) im Privat-Gymnasium „Apeks“ in Ettlingens russischer Partnerstadt ab. Da sich unter den Schülern und Schülerinnen die russischen Sprachkenntnisse (trotz Russisch-AG) doch eher auf die einzige Muttersprachlerin konzentrierten, musste diese in der Rolle der weisen Dame das deutsche Stück in Erzähler-Einschüben auf Russisch präsentieren, was die Zuschauer (Eltern, Schüler, Lehrer des Apeks) mindestens ebenso entzückte wie das temperamentvolle Spiel der Gruppe. Neben den Proben für das Stück in der Aula der kleinen Schule und vielen Ausflügen zu den wundervollen Schlössern in der Umgebung
Sankt Petersburgs durften wir auch Unterrichtsstunden besuchen, wir hatten z.B. Kunst (Malen von „Matrjoschkas“), Musik (Lernen von Text, Melodie und Tanzschritten zu einem Volkslied) und – Deutsch. Die EG-Schüler waren auch bei dem eher gewöhnungsbedürftigen Volkstanz voll dabei, und in der Malstunde begannen sie vor lauter
Begeisterung das nächste Projekt zu planen: Sie wollen bei den Projekttagen im kommenden Sommer „Russische Tage“ anbieten, mit Malen, Essen, Singen (echt!)
und sogar Russisch-Unterricht! Man darf gespannt sein. Und alle wollenwiederkommen
– auch die Lehrerinnen!

 

Учи немецкий! Lern’ Deutsch!

ДЕНИС РОЧЕВ (координатор)
Денис Рочев 12 лет работает школьным учителем немецкого, в 2006 году он стал победителем областного конкурса ««Учитель года». Денис прилагает множество усилий для популяризации немецкого языка в родной Гатчине, а в свободное время ставит с детьми из школьного театра пьесы по сказкам братьев Гримм.

Ettlingen/Gatschina. Einen interessanten Pädagogen aus Ettlingens russischer Partnerstadt Gatschina hatte jüngst die Deutsch-Russische Ge­sellschaft in Ettlingen zu Gast: Denis Rochev ist Lehrer an einem privaten Gymnasium in der 90 000-Einwohner-Stadt bei Sankt Petersburg und wurde 2006 mit dem Titel „Pädagoge des Leningrader Bezirks“ ausgezeichnet.

Das kommt nicht von ungefähr: Der 33-Jährige Familienvater ist mit Leib und Seele schon seit zehn Jahren im gymnasialen Lehrberuf tätig. In der Zeit hat der in Murmansk geborene Englisch- und Deutschlehrer auch viel Erfahrung in Westeuropa, insbesondere in Deutschland, bei verschiedenen Praktika erworben. So hospitierte er für einige Zeit in Schleswig-Holstein an einem Gymnasium und später auch noch an einer Waldorfschule im Ruhrge­biet. Zu den Praktika kam er nicht zuletzt aufgrund seiner Noten bei den pädagogischen Examen an der Herzen-Universität in Sankt Petersburg.

Durch das Internet wurde auch Gerhard Laier, Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft in Ettlingen, auf den Pädagogen aufmerksam. Laier, der regelmäßig die Videos der lokalen Fernsehsender im Gebiet Sankt Petersburg ansieht, erfuhr auch von der Preisverleihung im Jahre 2006 an Rochev. Laier lud ihn nach Ettlingen ein. Sein Gedanke dabei: Der Lehrer aus Gatschina könnte mithelfen, einen Beitrag dazu zu leisten, Gespräche über Schüleraustausch zwischen dem Eichendorff-Gymnasium und einer passenden Schule in Gatschina aufzunehmen. Jüngst führte Rochev in der Ettlinger Schule ein Gespräch mit der Schulleitung und auch verschiedenen Lehrern. Was dabei herausgekommen ist, wollte Rochev, ganz Diplomat, nicht sagen und meinte nur: „Es war ein vielversprechender Auftakt“.

Mehr ist von Rochev über deutsche Tugenden zu erfahren: „Pünktlichkeit ist in Russland ein Klischee“. Bei seinem Praktikum in Schleswig-Holstein sei er aber auch erstaunt gewesen, wie wenig dies auf manchen seiner Kollegen zuträfe. In Ettlingen habe er das erste Mal „hitzefrei“ miterlebt. Das gebe es in seiner russischen Region nicht, „allenfalls kältefrei, wenn das Thermometer einmal unter minus 22 Grad sinkt“.

Apropos Schüleraustausch: Am liebsten wären ihm gemeinsame Projekte. So könne er sich vorstellen, dass deutsche und russische Schüler gemeinsam ein Theaterstück probten. Tenor hier: Da komme mehr heraus, wie wenn man nur zum „Sightseeing“ käme“.

BNN, Johannes-Christoph Weis, Juli 2010


Konzert der Partnerstädte Ettlingen und Gatschina. Für Ettlingen der Schulchor des EG. Leitung: Traute Schansker. Für Gatschina der Jugendchor Harmonie. Leitung: Irina Roganova.(03.04.2008)

Besuch in Gatschina vom 12.09.-19.09.2011

Am 13. September gedachte die Bevölkerung von Gatschina in einer Feierstunde der Besetzung ihrer Stadt durch Truppen der Wehrmacht vor 70 Jahren. In der örtlichen Presse hob man die Teilnahme Ettlinger Bürger an dieser Veranstaltung hervor.
Donnerstag, 15. September stand im Zeichen des Kooperationsprojektes zwischen dem Ettlinger Seniorenbeirat, der DRG und der Sozialabteilung in Gatschina. Beim Besuch in Pudost empfingen uns die Bewohner landestypisch mit Brot und Salz. Mit Freude zeigte man uns diese junge Einrichtung für Senioren im Kreis Gatschina. Anschließend pflanzten wir im Garten des Begegnungszentrums in Gatschina drei Kastanienbäume. Herr Fichtner und Herr Börsig vom Seniorenbeirat waren erstaunt, wie viele Aktivgruppen in den vergangenen 3 Jahren in Gatschina entstanden sind. Bei einer Gymnastikstunde, Chor- und Musikproben sowie kulturellen Darbietungen konnten wir uns von dem Niveau und Begeisterung der Senioren überzeugen.
Am Vorabend des Stadtfestes in Gatschina feierte die Russisch- Deutsche Gesellschaft (RDG) in Gatschina ihr 20-Jähriges Bestehen.
Über 30 Personen aus Ettlingen folgten der Einladung zu diesen Ereignissen, was in der Gatschina Presse und Fernsehen ein großes Echo auslöste.
Beim Empfang der RDG im Jugend-Kulturzentrum zeigte ein Film die spannende Geschichte ausgehend von der Entstehung der Städtepartnerschaft bis heute in den verschiedensten Facetten.
Die Wilhelm-Röpke Schule war durch ihre Direktorin, Frau Kerth und Frau Hinse vertreten. Bereits 1991 organisierte Frau Hinse zusammen mit Herrn Sommer den ersten Schüleraustausch mit Gatschina. Seit 2007 beteiligt sich auch das Gymnasium in Karlsbad am Schüleraustausch mit Gatschina, Frau Aschbacher-Vogelgesang folgte ebenfalls der Einladung.
Den Festakt umrahmten Chöre und Tanzgruppen, die wiederholt in Ettlingen gastierten.
Der Leiter des Kultur- und Pressereferats des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg, Daniel Riccò hob in seiner Rede die mannigfaltigen Aktivitäten in den Beziehungen zwischen Gatschina und Ettlingen hervor und wies auf die Ausschreibung zum Deutschlandjahr 2012/2013 in Russland hin. Das Motto, unter dem das Deutschlandjahr stattfindet, lautet:
Deutschland und Russland – gemeinsam die Zukunft gestalten.
Am Sonntag, 18. September trafen wir die beteiligten Lehrer des Schüleraustauschs zwischen dem Eichendorff Gymnasium und dem APEX Gymnasium (17. bis 24.09.2011).
Den Abschluss unserer Reise bildete der Besuch beim Rehabilitationszentrum DARINA in Gatschina. Dort werden seit dem Jahre 2000 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Alter von 3-18 Jahren betreut.
Wir konnten uns von der hervorragenden Arbeit verschiedener Einrichtungen überzeugen.

Projekt mit der Eberhard-Schöck Stiftung

Evgenij Petrenko und Lola Fasilowa (Konstanin Sidelnikov war auf dem Weg nach Ettlingen) aus Gatschina beim Empfang im Rathaus mit Renate Froehlich, dt-russ.Gesellschaft, Peter Möller und Kristin Bischoff Schöck-Stiftung, Gerhard Laier, dt-russ. Gesellschaft sowie OB Büssemaker (v.l.).
Welche Materialien in Deutschland verwendet werden, wie der Betrieb organisiert ist, wie man Reklame macht und mit der Konkurrenz umgeht, sind Fragen, auf die Lola Fasilowa in den nächsten acht Wochen Antworten erhalten wird. Gemeinsam mit Evgenij Petrenko und Konstantin Sidelnikov macht sie eine Weiterbildung, in deren Mittelpunkt der Trockenbau, Maler- und Stukkaturarbeiten stehen. Dank der Eberhard Schöck-Stiftung, Baden-Baden kann das Trio aus Gatschina zusammen mit fünf Männern und Frauen aus Krasnodar, Karlsruhes russische Partnerstadt, sich fortbilden.
In Gatschina arbeiten Petrenko und Sidelnikov selbständig als Bauspezialisten und Fasilowa ist in einem Büro angestellt und hat bei der Restaurierung des Schlosses in Gatschina mitgearbeitet. Um aber auch viel vom deutschen Leben mitzunehmen, werden die drei begleitet durch die deutsch-russische Gesellschaft, die ein breites Programm nicht nur an Ausflügen zusammengestellt hat, wie der Vorsitzende Gerhard Laier beim Empfang durch Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker im Rathaus diesen Donnerstag wissen ließ.

In der ersten Woche besuchten sie beispielsweise die Feierlichkeiten in Ettlingen zum Tag der deutschen Einheit oder fuhren nach Heidelberg. Auch an den Wochenenden werden sich Mitglieder der deutsch-russischen Gesellschaft um die Drei kümmern, die während der Woche nicht nur über die Schulter ihrer Kollegen bei den Firmen Auffinger in Malsch und Csernalabics in Waldbronn schauen, sondern auch selbst mit anpacken werden. Hinzu kommen noch die fachlichen Schulungen, merkte der Geschäftsführer der Schöck-Stiftung Dipl. pol. Peter Möller an. Im Mittelpunkt der Stiftung steht die Handwerks- und Mittelstandsförderung für Männer und Frauen aus Mittel- und Osteuropa durch Qualifizierungsmaßnahmen, hauptsächlich im Rahmen von Städtepartnerschaften, so die Projektleiterin der Stiftung Kristin Bischoff.

Verständigungsprobleme wird es kaum geben, denn die Fachbegriffe im Baugewerbe sind sich sehr ähnlich und meistens werden Firmen ausgesucht, wo es bereits russischsprechende Angestellte gibt, erläuterte Müller. Beim Empfang sorgte Renate Froehlich von der deutsch-russischen Gesellschaft für einen reibungslosen Sprachfluss.
Die OB wünschte dem Trio viele Anregungen und Eindrücke und dankte der deutsch-russischen Gesellschaft für die Unterstützung und der Schöck-Stiftung für dieses ausgezeichnete Engagement, bei dem der Versöhnungsgedanke im Vordergrund steht. Denn bei der Gründung 1992 hatte Eberhard Schöck deutlich gemacht, er wolle sich dort nützlich machen, wo „durch Deutsche schreckliches Unheil angerichtet wurde“. Bereits vor zwei Jahren hatten vier Berufsschullehrer als wichtige Multiplikatoren praktische Impulse durch die Stiftung erhalten.

 
Projekt mit Eberhard-Schöck Stiftung

Projekt mit Eberhard-Schöck Stiftung, Handwerker aus Gatschina

Einladung in die russische Botschaft Berlin

Am Freitag, 23. September folgten etwa 70 Vertreter des Bundesverbands Deutscher-West-Ostgesellschaften, darunter Gerhard Laier und Hella Gausmann von der DRG Ettlingen, der Einladung des Botschafters der russischen Föderation zu einem 3-stündigen Meinungsaustausch.
Botschafter Grinin betonte in seiner Eingangsrede die Bedeutung der strategischen Partnerschaft für eine vertiefte politische, gesellschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit beider Nationen.

Die ständige deutsch-russische Kooperation in solchen Bereichen wie Rechtsdialog, Wissenschaft und Bildung, Jugendaustausch, intensivere Kontakte zwischen den Nichtregierungsorganisationen und nicht zuletzt zwischen den Menschen. Die gegenseitige Zuneigung für die Kultur des Partnerlandes war schon immer der Faden, der beide Völker verband. Musiker, Künstler, Filmschaffende aus Russland sind ständig zu Gast in Deutschland und umgekehrt.
Für 2012 und 2013 ist das Jahr Russlands in Deutschland und das Jahr Deutschlands in Russland geplant, mit Themen aus den Bereichen.
Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissenschaft.