Aktuelle Fragen russischer Politik – Dr. Christian Wipperfürth, Berlin

Dr. Christian Wipperfürth studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bonn. Zwischen 1992 und 1998 arbeitete er für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag. 2001 promovierte er an der Freien Universität Berlin zum Thema britische Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg.
Von 2001 bis 2004 arbeitete Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg.
Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.
Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Vortrag mit Diskussion
Donnerstag, 17. November 2016 um 19 Uhr in der Scheune, Pforzheimerstraße 31b
Eintritt frei.

Die jüngsten Beiträge

Trump und Russland
Republik Moldau: Die Präsidentschaftswahlen
Kaliningrad: Chancen und Herausforderungen
Die NATO und Russland: Die aktuelle Situation
Die steigenden Rüstungsausgaben Russlands

Die Freundschaft zwischen Gatschina und Ettlingen kann beispielgebend werden – Дружба Гатчины и Эттлингена может стать примером



Представители города-побратима Эттлингена приняли участие в торжествах по случаю празднования 220 годовщины присвоения Гатчине статуса города.
Немецкие друзья поблагодарили за приглашение на торжество и передали слова поздравления с днем рождения от всех жителей Эттлингена.
Йоханнес Арнольд, обербургомистр г. Эттлинген отметил, что «Дружба между Гатчиной и Эттлингеном сильна. И я пожелал бы такой силы нашим государствам. Пусть они осознают это и последуют нашему примеру».


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Sanktionen als Mittel der Konfliktpolitik? Dr. Lenga am 31. Mai in Ettlingen

Die wegen der Ukraine-Krise von der EU gegen Russland verhängten Sanktionen sind nicht nur de­mokratisch unlegitimiert und völkerrechtswidrig, sie wer­den auch „nichts bringen“. Da ist sich Dr. Gerd Lenga sicher. Der Russland-Kenner war jetzt von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen in die Scheune eingeladen wor­den, Thema: „Sanktionen als Mittel der Konfliktpolitik? Was sollen sie bewirken, wen tref­fen sie wirklich?“ Rund 40 Be­sucher hörten zu.
Weil nur von der Europäi­schen Kommission verordnet, sind die Sanktionen laut Len­ga nicht demokratisch be­schlossen worden. Aber selbst wenn dies der Fall wäre, hätte es nach Ansicht des Philolo­gen, Psychologen und Juris­ten, der lange auch für deut­sche Unternehmen in Russ­land tätig war, keine der ge­wünschten Folgen, ln 70 Pro­zent der Fälle bewirkten sol­che Maßnahmen nichts.

„Ohne Russland keine politische Stabilität in Europa“

Zwar sei der Lebensstan­dard in dem Land tatsächlich gesunken, aber davon seien vor allem schon bisher sozial Be­nachteiligte betroffen, so Len­ga. Es gebe .„keine leeren Re­gale“, allenfalls sei die Quali­tät geringer geworden., aber die Leute säßen „nicht nur bei Rü­ben und Kraut“. Längst kom­me der Käse aus Weißruss­land, das Gemüse aus Süd­amerika. Diese Märkte seien für europäische Landwirte schwer zurück zu gewinnen.
Im Übrigen sieht Lenga hinter den Sanktionen Euro­pas die USA, die selbst weit we­niger Wirtschaftsstrafen aussprächen, So sei für eine aus dem Rennen geworfene deut­sche Firma nun eine ame­rikanische in Russland aktiv. Doch verhielten sich die deut­schen Massenmedien in die­sen Fragen „so konform“’, dass solche Dinge nicht erörtert würden, so der Redner, der auch einen ihn an DDR-Verhältnisse erinnernden „Primat der Politik“ beklagte. Dabei besitze auch die Wirtschaft Kompetenzen,
Auch jüngste Umfragen mit hohen Zustimmungswerten für die russische Regierung bestätigten, dass die Ein- und Ausfuhrverbote „keinerlei Auswirkungen auf die politi­sche Akzeptanz“ hätten, er­klärte Lenga. Damit seien sie „gescheitert,“ Schon die Ziele der Strafen hielt der Russ­land-Experte für irreal. Die Rückgabe der Krim? „Das ist vorbei.“ Die Chance sei so groß wie die Rückgabe des einst von den USA annektierten Ha­waii. Und was sei eigentlich mit dem von der Türkei besetzten Norden Zyperns? Und mit dem von der Nato „in sieben Teile zerbombten Jugoslawien?“
Man dürfe in Bezug auf Russland nicht mit unter­schiedlichem Maßstab mes­sen, forderte Lenga. Und setz­te, um die russische Sicht der Dinge bemüht, weitere Fra­gezeichen hinter die Revolu­tion auf dem Majdan, die westlich beeinflusste Regie­rungsbildung in Kiew, den Abschuss des malaysischen Flugzeugs.: „Unsere Politiker haben versagt“, stellte der Vortragende fest.
„Es bleiben die Zivilgesell­schaften“, setzte Lenga Hoff­nung auch in Organisationen wie den Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften mit seinen privaten Kon­takten. Auch die deutsche Wirtschaft in Russland könne hier wirken, wieder in Dialog zu kommen. „Ich bin über­zeugt, dass unser System bes­ser ist“, betonte Lenga. Aber dies müsse in persönlichen Be­ziehungen vermittelt werden. „Mit der Peitsche geht das nicht.“ Und er schloss mit ei­ner Einsicht des früheren Au­ßenministers Hans-Dietrich Genscher: „Ohne Russland keine politische Stabilität in Europa.“

  • Anmerkung:


  • STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

    Was will Russland? – Vortrag von Dr. Christian Wipperfürth

    Am Donnerstag, 14. April 2016 um 19 Uhr veranstaltete die Deutsch-Russische Gesellschaft einen Vortrag in der Scheune (Adresse: Pforzheimer Str. 31, 76275 Ettlingen) über die Ursachen und Folgen der aktuellen russischen Außenpolitik.
    Als Gast und Referent haben wir Dr. Christian Wipperfürth eingeladen. Er hat Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bonn studiert. Zwischen 1992 und 1998 hat er für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag gearbeitet. 2001 hat er seine Promotion an der Freien Universität Berlin in Geschichte zur britischen Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg abgeschlossen
    Von 2001 bis 2004 hat Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg gearbeitet. Er hat sich insbesondere mit Fragen aktueller russischer Außenpolitik und den deutsch-russischen Beziehungen beschäftigt.
    Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.
    Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
    Nach dem Vortrag haben wir die Gelegenheit, persönlich Fragen an den Dozenten zu stellen.
    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der West-Ost Gesellschaft in Baden-Württemberg statt.


    Dr. Christian Wipperfürth, Publizist und Associate Fellow der DGAP
    3. Panel: Die deutsch-russischen Beziehungen – zwischen Bilateralismus, Multilateralismus und EU-Integration
    Berliner Konferenz “Gegenseitige Wahrnehmung der Russen und Deutschen im Wandel”


    Veröffentlicht am 12.07.2015

    Was im Westen wenig bekannt ist: Auch Russland hat ein massives Problem mit dem IS, das ganz konkret mit der instabilen Lage in Zentralasien, der Beteiligung eigener Staatsbürger und dem Kaukasus zusammenhängt sowie Islamisten im eigenen Land.

    Vortrag mit Diskussion: Ukrainer und Russen – feindliche Brüder

    Die Kämpfe in der Ostukraine werden von allen Seiten auch immer wieder als Bruderkrieg beklagt. Tatsächlich haben Ukrainer und Russen gemeinsame Wurzeln und eine lange gemeinsame Geschichte: Kiewer Rus, Kosaken- und Zarenzeit, Krimkrieg, Revolution, Hungerjahre, Deutsche Besatzung, Bandera-Aufstände, Tschernobyl, Maidan, Gasabhängigkeit und Schwerindustrie, Spaltung der Orthodoxie sind nur einige Stichworte aus dem Mit- und Gegeneinander der zwei Völkerschaften. Was wird heute die Oberhand gewinnen? Wie könnte ein friedliches Miteinander in einem gemeinsamen Europa vorgestellt werden?
    Der frühere Direktor der Evang. Akademie Dr. Ullrich Lochmann wird mit eigenen Eindrücken und Bildern darüber berichten und zum Gespräch anregen.

    Ettlingen, Pforzheimerstraße 31, Scheune Dienstag, 14. April um 18 Uhr

    Ludwig-Marum-Preis für den langjährigen Akademiedirektor Dr. Ullrich Lochmann

    Reisebericht: Fahrt auf die Insel Krim

    Einladung zum Vortrag mit Diskussion „Reise auf die Krim, August 2014“
     
    Die gegenwärtige Krise in der Ukraine in voller Tragik und Leid für große Teile der Bevölkerung. Ohnmacht, Fehleinschätzungen, interkulturelle Inkompetenz und Hass führten zu Gewalt und Gegengewalt sowie zur Loslösung der Krim.

    Frau Dr. Helgard Lörcher, Slavistin in Heidelberg und Herr Erich Katterfeld, Historiker in Heidelberg reisten  9000 km mit dem Pkw, um sich über die wahre Situation auf der Halbinsel Krim zu informieren. Ihr Reisebericht mit kompetenter Situationsbeschreibung ist Thema der Veranstaltung am Dienstag, den 20. Januar 2015, um 19:00 Uhr in der Scheune, Pforzheimerstr. 31.

    In den letzten sieben Jahren bereisten Helgard Lörcher und Erich Katterfeld Russland, die Ukraine und die Krim mehrfach mit dem Auto. Vergangenen Sommer war es lange Zeit fraglich, ob eine Reise auf die Krim wieder möglich sein würde, denn das Auswärtige Amt warnt bis heute vor Reisen auf die Krim und gewährt im Bedarfsfall keine Unterstützung – dies gilt im Übrigen nach wie vor.
    Die vierwöchige Reise im August 2014 führte über Berlin – Warschau – Belarus/Minsk – Smolensk – Voronesch – Rostov am Don – bis Port Kavkaz,  von Port Kavkaz, dem Hafen auf dem russischen Festland, über die Straße von Kertsch mit der Fähre auf die Krim. Der erhebliche Umweg war nötig, weil der Weg über die Landenge auf die Krim seitens der ukrainischen Regierung  für Ausländer nur noch mit Sondergenehmigung möglich ist.  Die Eindrücke der Reise sind sehr positiv, sie sind persönlich, auch subjektiv, es ist der Anteil nehmende,  wohlwollende Blick von außen,  der manches vielleicht schärfer sieht und damit  „objektiver“ urteilt.

    Ehrenbürger Wolfgang Lorch verstorben

    Bewegende Trauerfeier für Wolfgang Lorch

    Stadtgeschichte populär gemacht
    Ehrenbürger Wolfgang Lorch ist im Alter von 74 Jahren gestorben

    Er hatte seine eigene Rubrik in den BNN, Lokalausgabe Ettlingen, und die war populär: „Stadtgeschichte mit Wolf gang Lorch”. Wenn sie ein paar Wochen lang nicht erschien, dann gab es Nachfragen, wo denn „der nächste Lorch bleibt”.
    Ob er an das Ende des Spanischen Erbfolgekriegs vor 300 Jahren und die Konsequenzen für Ettlingen erinnerte, oder an die 175-jährige Geschichte der Spinnerei oder – wie zuletzt – an die Julikrise 1914 und den Ausbruch des Ersten Weltkriegs – Wolfgang Lorch war stadtgeschichtlich omnipräsent.
    Wie kein Zweiter verstand es der vormalige Pädagoge, weitreichende historische Ereignisse auf die lokale Ebene herunterzubrechen und aufzuzeigen, welche Auswirkungen sie auf jeden einzelnen Ettlinger hatten. Einer seiner letzten Beiträge, die er in der Reiaktion wie immer persönlich vorbeibrachte, oftmals mit einem dem Text beigelegten Bilddokument, befasste sich mit der Einberufung Ettlinger Soldaten Ende August 1914.
    Gerne hätte Wolfgang Lorch, wie er uns bei seinen Besuchen regelmäßig versicherte, das Erinnern an die Ereiglisse des Ersten Weltkriegs publizisisch weiterbegleitet, aber seine schwee, rasch fortschreitende Krankheit raubte ihm in den letzten Monaten dazu die Kraft. „Stadtgeschichte mit Wolfgang Lorch” wird es nicht mehr geben – 74-jährig starb der Stadthistoriker am ersten Weihnachtsfeiertag im Kreise seiner Familie. Erst vor drei Wochen, am Nikolaustag, hatte die Stadt ihm den Titel Ehrenbürger verliehen, den in der Nachkriegszeit nur vier Männer vor ihm erhalten haben. Sie würdigte damit Wolfgang Lorchs Rolle als „historisches Gedächtnis und Gewissen” und insbesondere seine Verdienste um die Aufarbeitung der Geschichte jüdischen Lebens an der Alb.
    Unter anderem war Lorch maßgeblich daran beteiligt, dass den von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Juden ein Denkmal nahe der vormaligen Synagoge in der Pforzheimer Straße gesetzt wurde.
    Mit Lorchs Namen verbunden sind unzählige Publikationen, langjährige Mitarbeit in der stadtgeschichtlichen Kommission und zahllose Stadtführungen zu historischen bedeutsamen Orten und Plätzen.
    Man hörte Wolfgang Lorch gerne zu. Nicht nur, weil er über einen schier unerschöpflichen Zitatenschatz verfügte, sondern auch und vor allem, weil es ihm gelang, auch komplexe Sachverhalte allgemein verständlich herüberzubringen.
    Wolfgang Lorch liebte die großen Philosophen, er liebte Goethe und vor allem Schiller. Er verkämpfte sich dafür, im Dunstkreis der gleichnamigen Schule ein Denkmal für Friedrich Schiller- zu bekommen. Kaum eine Haushaltsrede in seiner Zeit als SPD Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, die nicht ein geflügeltes Wort großer deutscher Dichter und Denker beinhaltete.
    Dem Gremium gehörte Lorch zwei Jahrzehnte an; auch nach seinem Ausscheiden 2009, das ihm nicht leicht fiel, hielt er Kontakt zur Kommunalpolitik, war er in der Fraktion immer mal wieder präsent. Und er mischte sich weiter aktiv ein – zuletzt erkennbar im Wahlkampf für den heutigen OB Johannes Arnold. Der würdigte Lorch gegenüber unserer Redaktion wie folgt: „Der Familie gehört mein Mitgefühl. Der Tod von Wolfgang Lorch ist ein großer Verlust für die Stadt.” Lorch habe Stadtgeschichte mitgeschrieben; als Politiker habe er zwar polarisiert, aber die außergewöhnliche Liebe zu seiner Heimatstadt habe alle versöhnt. Letzteres habe sein Wirken ausgemacht.
    Heidi Schulte-Walter/Johannes Christof Weis

    Wolfgang Lorch


    Gedenken an Wolfgang Lorch

    Gatschina Stand auf der europäischen Meile

    Marktfest

    Zum 10. Mal betreute die Deutsch-Russische Gesellschaft beim Marktfest den Stand unserer Partnerstadt Gatschina auf der Europäischen Meile.
    Durch den Verzehr der mit Lachs oder Kaviar belegten Brötchen, mit einem Gläschen Krimsekt oder russischen Wodka haben viele Besucher zum Erfolg unseres Engagements beigetragen.
    Dafür möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken, ebenfalls für viele interessante Gespräche zur aktuellen politischen Lage.
    Zahlreiche engagierte Mitglieder und Freunde unseres Vereins halfen mit, den Gatschina-Stand bei der europäischen Meile zu präsentieren. Dafür gebührt allen ein großes Dankeschön.

    Reise nach Gatschina vom 5. bis 13. Juli 2014

    Im 25. Jahr ihres Bestehens organisierte die Deutsch-Russische- Gesellschaft unter ihrem Vorsitzenden Herrn Gerhard Laier eine achttägige Reise in unsere Partnerstadt Gatschina und nach Sankt Petersburg. Herzlich empfangen von unseren privaten Gastgebern bekamen wir Einblick in die etwas anderen Lebensumstände. Gleich am ersten Abend hörten wir im Schlosspark im Mondlicht ein klassisches Konzert, ergänzt durch eine interessante Schlossführung am Sonntagmorgen. Am Montag besichtigten wir Nowgorod, zuerst das Freilichtmuseum mit alten Holzbauten im lichten Wald – wie bei „Peter und der Wolf”, danach die alte Hansestadt. Begegnungen mit Menschen und Einrichtungen in Gatschina bot der Mittwoch, zuerst ein informativer Empfang im Rathaus, gefolgt von dem Besuch einer Einrichtung für benachteiligte Kinder, ergänzt vom Besuch eines Zentrums für Senioren und gekrönt von einem Gemeinschaftsabend mit den russischen Partnern der DRG mit gutem Essen, vielen Gesprächen, Gesangs- und Tanzvorführungen. Vielfach waren unsere Fremdenführer und Übersetzer zuvor als Gäste in Ettlingen, viele Reiseteilnehmer trafen alte Bekannte und Freunde. Touristische Höhepunkte erwarteten uns auf der Fahrt nach St. Petersburg, der Katharinenpalast in Puschkin mit dem Bernsteinzimmer und die Sommerresidenz in Pawlowsk. In den folgenden drei Tagen zeigte uns die charmante und kompetente Reiseleiterin Lena alles, was man in der prächtigen Stadt an der Newa gesehen haben muss, die Peter-Paul-Festung, die Isaaks-Kathedrale, die Eremitage, den Peterhof. Bei strahlendem Sommerwetter genossen auch wir die legendären „Weißen Nächte” mit Straßenmusik und Kleinkunst, inmitten von freundlichen Menschen. Wohlbehalten kamen wir am Nachmittag vor dem Endspiel der Fußballweltmeisterschaft nach Hause, etwas müde, aber voller Erlebnisse und im Bewusstsein, dass die Partnerschaft mit Gatschina für uns Menschen hier und dort eine Chance ist, die den Einsatz lohnt.

    Rita Heberling