Bürgerreise nach Gatschina mit Moskau und St. Petesburg vom 5. bis 13. Mai

Eine tolle Russland-Woche!

Unter der erfahrenen Leitung von Gerhard Laier, seit 2002 Vorsitzender der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Ettlingen, fand vom 5. bis 13. Mai mal wieder ein Besuch in Ettlingens Partnerstadt Gatschina statt.

Die 17 Personen umfassende Gruppe erwartete zunächst ein reichhaltiges Kulturprogramm in Moskau und St. Petersburg. Schon der Landeanflug auf das nächtliche Moskau bot einen traumhaften Überblick über die 13-Millionen-Metropole. Dort führte uns eine sehr gut Deutsch sprechende Reiseführerin zu den vielfältigen Sehenswürdigkeiten und gab uns Einblick in das grandiose handwerkliche, kunsthistorische und architektonische Schaffen des zaristischen Russlands.

Nach einer Stadtrundfahrt standen das Neujungfrauenkloster, die Tretjakow-Galerie, der Rote Platz mit dem historischen Kaufhaus GUM und der Kreml mit Rüstkammer auf dem Programm. Auch Metro-Fahrten mit Besichtigungen prachtvoller Stationen, die mit Mosaiken, Marmor und Kronleuchtern ausgestaltet sind, durfte nicht fehlen. Moskau ist übrigens eine äußerst saubere Stadt.

Am Mittwoch ging es mit dem komfortablen Schnellzug „Sapsan“ absolut pünktlich nach St. Petersburg. Dort blieb allerdings nur ein Tag Zeit für die an Pracht nicht zu überbietende Ermitage sowie eine Bootsfahrt durch die Stadt mit ihren unzähligen hochherrschaftlichen Palastbauten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Balletts „Romeo und Julia“ im barocken Michailowski-Theater. Da an diesem 9. Mai in Russland der „Tag des Sieges“ begangen wird, erwartete die Gruppe neben den Feierlichkeiten noch ein abendliches Feuerwerk.

Donnerstag Abend erreichte die Gruppe das 45 km südlich von St. Petersburg gelegene Gatschina. Neben dem Besuch von Peterhof und des Parks in Oranienbaum stand als letztes kulturelles Highlight das Ekatarinenschloss mit dem legendären Bernsteinzimmer in Puschkin auf dem Programm. Das eigentliche Ziel der Reise bildete aber die Begegnung mit guten „alten“ Bekannten in Gatschina. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden Erinnerungen und Neuerungen ausgetauscht. Die Konversation war möglich, weil einige Personen in unserer Partnerstadt sehr gut deutsch sprechen und einige Ettlinger etwas Russisch. Drei Teilnehmer hatten sogar extra für diese Reise einen Russischkurs bei der VHS belegt.
Als lokales Besuchsziel hatte Herr Laier diesmal die „Schule des dritten Alters“ ausgewählt, eine Senioreneinrichtung, welche nach dem Vorbild des Ettlinger Begegnungszentrums entstand. Empfangen wurde die Gruppe dort von zwei hochdekorierten Kriegsveteranen. Im Gebäude bildeten Seniorinnen in farbenprächtiger Tracht ein Spalier und hießen die Gäste mit Brot, Salz und schmetterndem Gesang herzlich willkommen. Sie präsentierten eine Auswahl ihrer mit viel Liebe hergestellten Handarbeiten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich gemeinsames Singen und Tanzen, für deren Darbietungen die Seniorinnen und Senioren aus Gatschina bereits Preise erhalten haben. Es fördere die Gesundheit und die Freude im Leben. Von ihren Gesangs- und tänzerischen Qualitäten bei Akkordeonmusik gaben sie noch einige Kostproben und forderten die Gäste zu gemeinsamem Tanz auf. Eine liebevoll und reichhaltig gedeckte Kaffeetafel rundete die Gastfreundschaft ab. In einer kurzen Ansprache gaben die Veteranen ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Völker nie mehr gegeneinander Krieg führen, stattdessen Freundschaft („Druschba“) entstehen möge. Mit kleinen selbst hergestellten Gastgeschenken verließ die Ettlinger Gruppe tief beeindruckt die „Schule des dritten Alters“.
An einem gemeinsamen Abschlussabend bedankte sich die Reisegruppe bei Herrn Laier für diese bereichernden Erfahrungen, die erlebnisreiche Woche und die gute Organisation.

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REISEANGEBOT in Kooperation mit Reisebüro Schnieder

Route: Moskau -St. Petersburg/Gatschina
Teilnehmer: Maximal 20 Personen
Termin: 05.05. – 13.05.2018
Leistungen: LUFTHANSA-Linienflug Gruppe Frankfurt – Moskau (Domodedovo) / St. Petersburg – Frankfurt
Unterkunft/Verpflegung 4 Übernachtungen / Frühstücksbuffet Hotel Ismailovo Delta Premium in Moskau ( 05.05.-09.05.18) 1 Abendessen im Hotel
Transfers mit deutschsprachiger Reiseleitung 05.05. Flughafen – Hotel Ismailovo Delta
09.05. Hotel – Bahnhof
Schnellzug SAPSAN Nr. 758 A (Verfügbarkeit unter Vorbehalt)
Bahnhof St. Petersburg – Hotel Gatschina
13.05. Hotel Gatschina – Flughafen St. Petersburg

Besichtigungsprogramm Moskau inkl.
Dolmetscherbetreuung, Eintrittsgelder, Bustransfers – Stadtrundfahrt mit Neujungfrauenkloster – Roter Platz mit Kaufhaus GUM – Tretjakow Galerie – Metrofahrt – Arbatbummel – Kreml mit Rüstkammer
Grundpreis pro Person im Doppelzimmer:
ab 15 Personen: € 1.210
ab 10 Personen: € 1.225,-
EZ-Zuschlag: € 100,-

Aufenthalt in Gatschina vom 9. bis 13. Mai
Ausflüge nach Peterhof, Puschkin (Bernsteinzimmer) und nach St. Petersburg (ca. 45 km) in Kooperation mit Partnern vor Ort.
4 Übernachtungen im DZ mit Frühstück: Ca. 100 € pro Person
Besuch von Peterhof, Stadtrundfahrt St. Petersburg mit Peter-Paul Festung und Ermitage sowie Puschkin: 80 €

Zusatzkosten: Fahrt zum Flughafen Frankfurt (Bahn/Bus), Beschaffung des Visums (Voraussetzung gültiger Reisepass bis 13.11.2018 !) und Verpflegung.

Herzlich Willkommen in Gatschina

St. Petersburg


Tourismus im Leningrader Gebiet

Dr. Wipperfürth in Ettlingen, 20.09.2017

Vortrag mit Diskussion: Am Mittwoch, 20. September 19 Uhr referiert der Publizist Dr. Christian Wipperfürth, Berlin, im Begegnungszentrum, Klostergasse 1 über das Thema:“„Die USA und Russland – aktuelle Lage und Ausblick in die Zukunft.“
Eintritt frei.

Dr. Christian Wipperfürth

von 2001 bis 2004 hat Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg/Russland gearbeitet. Er hat sich insbesondere mit Fragen aktueller russischer Außenpolitik und den deutsch-russischen Beziehungen beschäftigt.Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.Dr. Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Dr. Wipperfürth im Begegnungszentrum, Ettlingen

Am Mittwoch, 20. September 2017 um 19 Uhr referiert Dr. Christian Wipperfürth im Ettlinger Begegnungszentrum, (Adresse: Klostergasse 1 , 76275 Ettlingen) im Vortragssaal, 1. OG zum Thema: „Die USA und Russland – aktuelle Lage und Ausblick in die Zukunft.“
Dr. Christian Wipperfürth studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bonn. Zwischen 1992 und 1998 arbeitete er für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag. 2001 promovierte er an der Freien Universität Berlin in Geschichte zur britischen Außenpolitik vor dem ersten Weltkrieg.
Von 2001 bis 2004 arbeitete Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg. Er hat sich insbesondere mit Fragen aktueller russischer Außenpolitik und den deutsch-russischen Beziehungen beschäftigt.
Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.
Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Dr. Wipperfürth ist in der Redaktion der Initiative
„Neue Entspannungspolitik jetzt! – Zivilgesellschaft – Politik – Streitkräfte“

Nach dem Vortrag haben wir die Gelegenheit, Fragen an den Dozenten zu stellen.
Eintritt frei

Bürgerreise nach St. Petersburg/Gatschina, 1.-9. Juli 2017

Baikal, Sibirien, Tundra und Taiga, Dostojewski, Tolstoi und Puschkin, Kreml, Putin und Kosaken, die russische Seele und Wodka – jeder hat wohl seine eigenen Vorstellungen und Vorurteile.
Die Deutsch-Russische Gesellschaft pflegt seit 25 Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Ettlingen und Gatschina und hat schon viele persönliche Begegnungen und Projekte ermöglicht.
Vom 01.07. bis 09.07. wurde wieder eine Russlandreise angeboten. 24 Teilnehmer/innen, begleitet vom Vorsitzenden der DRG Gerhard Laier, machten sich auf den Weg. Auf dem Programm standen Ausflüge nach Nowgorod, Peterhof und Puschkin und natürlich mehrere Tage in St. Petersburg mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, hier sei die Eremitage, die Peter Paul Festung, die Isaak Kathedrale und eine Bootsfahrt auf den Flüssen und Kanälen erwähnt. Einige nutzten auch die Gelegenheit, eine Ballettaufführung zu besuchen. Nicht minder interessant waren aber auch die Begegnungen mit Einheimischen in Gatschina. Herr Laier hatte einen russischen Abend mit z. Teil deutschsprechenden Russen und Russinnen organisiert, wir hatten die Möglichkeit, eine russische Künstlerin in ihrem Atelier zu besuchen und ein Treffen mit der dortigen Russisch-Deutschen Gesellschaft.
Unsere Gruppe war trotz aller Individualität sehr harmonisch und stimmte darin überein, dass diese Reise nicht nur sehr abwechslungsreich war, sondern auch durchaus mehr als nur das touristische Programm bot. So möchten wir uns bei Herrn Laier für seine große Geduld, Freundlichkeit und Unterstützung ausdrücklich bedanken!
Do swidanja! (Auf Wiedersehen!)
Gabriele Umbach-Kuhnke

Aktuelle Fragen russischer Politik – Dr. Christian Wipperfürth, Berlin

Dr. Christian Wipperfürth studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bonn. Zwischen 1992 und 1998 arbeitete er für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag. 2001 promovierte er an der Freien Universität Berlin zum Thema britische Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg.
Von 2001 bis 2004 arbeitete Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg.
Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.
Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Vortrag mit Diskussion
Donnerstag, 17. November 2016 um 19 Uhr in der Scheune, Pforzheimerstraße 31b
Eintritt frei.

Die jüngsten Beiträge

Trump und Russland
Republik Moldau: Die Präsidentschaftswahlen
Kaliningrad: Chancen und Herausforderungen
Die NATO und Russland: Die aktuelle Situation
Die steigenden Rüstungsausgaben Russlands

Die Freundschaft zwischen Gatschina und Ettlingen kann beispielgebend werden – Дружба Гатчины и Эттлингена может стать примером



Представители города-побратима Эттлингена приняли участие в торжествах по случаю празднования 220 годовщины присвоения Гатчине статуса города.
Немецкие друзья поблагодарили за приглашение на торжество и передали слова поздравления с днем рождения от всех жителей Эттлингена.
Йоханнес Арнольд, обербургомистр г. Эттлинген отметил, что «Дружба между Гатчиной и Эттлингеном сильна. И я пожелал бы такой силы нашим государствам. Пусть они осознают это и последуют нашему примеру».


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Sanktionen als Mittel der Konfliktpolitik? Dr. Lenga am 31. Mai in Ettlingen

Die wegen der Ukraine-Krise von der EU gegen Russland verhängten Sanktionen sind nicht nur de­mokratisch unlegitimiert und völkerrechtswidrig, sie wer­den auch „nichts bringen“. Da ist sich Dr. Gerd Lenga sicher. Der Russland-Kenner war jetzt von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen in die Scheune eingeladen wor­den, Thema: „Sanktionen als Mittel der Konfliktpolitik? Was sollen sie bewirken, wen tref­fen sie wirklich?“ Rund 40 Be­sucher hörten zu.
Weil nur von der Europäi­schen Kommission verordnet, sind die Sanktionen laut Len­ga nicht demokratisch be­schlossen worden. Aber selbst wenn dies der Fall wäre, hätte es nach Ansicht des Philolo­gen, Psychologen und Juris­ten, der lange auch für deut­sche Unternehmen in Russ­land tätig war, keine der ge­wünschten Folgen, ln 70 Pro­zent der Fälle bewirkten sol­che Maßnahmen nichts.

„Ohne Russland keine politische Stabilität in Europa“

Zwar sei der Lebensstan­dard in dem Land tatsächlich gesunken, aber davon seien vor allem schon bisher sozial Be­nachteiligte betroffen, so Len­ga. Es gebe .„keine leeren Re­gale“, allenfalls sei die Quali­tät geringer geworden., aber die Leute säßen „nicht nur bei Rü­ben und Kraut“. Längst kom­me der Käse aus Weißruss­land, das Gemüse aus Süd­amerika. Diese Märkte seien für europäische Landwirte schwer zurück zu gewinnen.
Im Übrigen sieht Lenga hinter den Sanktionen Euro­pas die USA, die selbst weit we­niger Wirtschaftsstrafen aussprächen, So sei für eine aus dem Rennen geworfene deut­sche Firma nun eine ame­rikanische in Russland aktiv. Doch verhielten sich die deut­schen Massenmedien in die­sen Fragen „so konform“‘, dass solche Dinge nicht erörtert würden, so der Redner, der auch einen ihn an DDR-Verhältnisse erinnernden „Primat der Politik“ beklagte. Dabei besitze auch die Wirtschaft Kompetenzen,
Auch jüngste Umfragen mit hohen Zustimmungswerten für die russische Regierung bestätigten, dass die Ein- und Ausfuhrverbote „keinerlei Auswirkungen auf die politi­sche Akzeptanz“ hätten, er­klärte Lenga. Damit seien sie „gescheitert,“ Schon die Ziele der Strafen hielt der Russ­land-Experte für irreal. Die Rückgabe der Krim? „Das ist vorbei.“ Die Chance sei so groß wie die Rückgabe des einst von den USA annektierten Ha­waii. Und was sei eigentlich mit dem von der Türkei besetzten Norden Zyperns? Und mit dem von der Nato „in sieben Teile zerbombten Jugoslawien?“
Man dürfe in Bezug auf Russland nicht mit unter­schiedlichem Maßstab mes­sen, forderte Lenga. Und setz­te, um die russische Sicht der Dinge bemüht, weitere Fra­gezeichen hinter die Revolu­tion auf dem Majdan, die westlich beeinflusste Regie­rungsbildung in Kiew, den Abschuss des malaysischen Flugzeugs.: „Unsere Politiker haben versagt“, stellte der Vortragende fest.
„Es bleiben die Zivilgesell­schaften“, setzte Lenga Hoff­nung auch in Organisationen wie den Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften mit seinen privaten Kon­takten. Auch die deutsche Wirtschaft in Russland könne hier wirken, wieder in Dialog zu kommen. „Ich bin über­zeugt, dass unser System bes­ser ist“, betonte Lenga. Aber dies müsse in persönlichen Be­ziehungen vermittelt werden. „Mit der Peitsche geht das nicht.“ Und er schloss mit ei­ner Einsicht des früheren Au­ßenministers Hans-Dietrich Genscher: „Ohne Russland keine politische Stabilität in Europa.“

  • Anmerkung:


  • STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

    Was will Russland? – Vortrag von Dr. Christian Wipperfürth

    Am Donnerstag, 14. April 2016 um 19 Uhr veranstaltete die Deutsch-Russische Gesellschaft einen Vortrag in der Scheune (Adresse: Pforzheimer Str. 31, 76275 Ettlingen) über die Ursachen und Folgen der aktuellen russischen Außenpolitik.
    Als Gast und Referent haben wir Dr. Christian Wipperfürth eingeladen. Er hat Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bonn studiert. Zwischen 1992 und 1998 hat er für das Europäische Parlament und den Deutschen Bundestag gearbeitet. 2001 hat er seine Promotion an der Freien Universität Berlin in Geschichte zur britischen Außenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg abgeschlossen
    Von 2001 bis 2004 hat Christian Wipperfürth als Assistant Professor für Internationale Beziehungen an der Universität St. Petersburg gearbeitet. Er hat sich insbesondere mit Fragen aktueller russischer Außenpolitik und den deutsch-russischen Beziehungen beschäftigt.
    Seit 2005 ist er als Publizist tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die aktuelle russische Außenpolitik, die deutsch/europäisch-russischen Energiebeziehungen und die russisch-chinesischen Beziehungen.
    Christian Wipperfürth ist seit 2014 Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
    Nach dem Vortrag haben wir die Gelegenheit, persönlich Fragen an den Dozenten zu stellen.
    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der West-Ost Gesellschaft in Baden-Württemberg statt.


    Dr. Christian Wipperfürth, Publizist und Associate Fellow der DGAP
    3. Panel: Die deutsch-russischen Beziehungen – zwischen Bilateralismus, Multilateralismus und EU-Integration
    Berliner Konferenz „Gegenseitige Wahrnehmung der Russen und Deutschen im Wandel“


    Veröffentlicht am 12.07.2015

    Was im Westen wenig bekannt ist: Auch Russland hat ein massives Problem mit dem IS, das ganz konkret mit der instabilen Lage in Zentralasien, der Beteiligung eigener Staatsbürger und dem Kaukasus zusammenhängt sowie Islamisten im eigenen Land.