Jazz im klassischen Anzug – Olga Reiser (Flöte) & Dias Karimov (Klavier)

Konzert am Sonntag, 23.10. 19 Uhr im Schloss Ettlingen, Asamsaal
Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten, vom 25.10.2016
Wie sie Klassik und Jazz zu ihrer eigenen musikalischen Sprache machen – damit begeistern die Flötistin Olga Reiser und der Pianist Dias Karimov bei ihrem neuen Duoprogramm. In ihren Konzerten spielen die beiden Musiker Werke von Satie, Poulenc und Bolling, Jazzstandards sowie Stücke Johann Sebastian Bachs in eigenen Jazzbearbeitungen. Jede Nuance wird dabei zu einem Erlebnis, weil die beiden Musiker bei ihrem feinen Zusammenspiel so hervorragend aufeinander reagieren. Schon nach kurzer Zeit sind die Begriffe „Jazz“ und „Klassik“ vergessen, und es geht nur noch um Melodien, Emotionen und Geschichten.

Dias Karimov, Piano und Olga Reiser, Flöte

Programm:

Teil I:

Erik Satie (1866-1925) „1ère Gymnopédie“

Francis Poulenc (1899-1963) Sonata for Flute and Piano in 3 Sätzen :

-Allegro malinconico
-Cantilena
-Presto giocoso

Niccollo Paganini (1782-1840) „Caprice №24″ arr. J.Herman for Flute Solo

Johann Sebastian Bach (1685-1750) “Air“

Pause mit Bewirtung

Teil II

Theodor Grouya (1910-2000) „Flamingo“

Airat Karimov (1941-2016) „Elegie“ for Piano Solo

Claude Bolling (*1930) Jazz Suite for Classic Flute and Jazz Piano in 7 Sätzen:

„Baroque and Blue“
„Sentimentale“
„Javanaise“
„Fugace“
„Irlandaise“
„Versatile“
„Véloce“

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Goldmedaille für Teilnehmerin aus Gatschina im Synchronschwimmen

Российские синхронистки взяли „золото“ Олимпийских игр в Рио
На втором месте – сборная Китая. Третья строчка пьедестала почета досталась японкам.

В составе отечественной команды выступала и наша землячка — Светлана Колесниченко, выпускница спортивной школы «КИВИ», воспитанница Гатчинской школы №8, ученица Заслуженного тренера России И.В. Белоусовой. В эфире канала Россия1 девушка передала привет родной Гатчине. Эта золотая медаль стала для России 13-й на Олимпиаде в Бразилии.

Напомним, Олимпиада в Рио подходит к концу. Спортивные состязания продлятся до 21 августа.

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Gatschina Schloss 250 Jahre

Am 1. Juni 2016 wurden vier Säle des Zarenpalasts in Gatschina nach einer Restauration zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg der Öffentlichkeit präsentiert. Für Besucher sind nun 4 der Säle im östlichen Halbkreis des Palasts zugänglich: Die griechische Galerie, das Rotari-Zimmer, der helle Durchgang und der Rundbau.
Museumsmitarbeiter berichten, dass die Einrichtung, die während des Kriegs stark beschädigt wurde, anhand von Archivzeichnungen, Fotos und Kunstwerken wiederhergestellt worden sei.
Der große Palast in Gatschina wurde auf Erlass der Zarin Katharina der Großen als Geschenk für ihren Geliebten, den Grafen Grigorij Orlow, in den Jahren 1766 bis 1781 erbaut. Nach dem Tode Orlows erwarb sie den Palast bei den Nachfahren des Grafen. Er wurde daraufhin zur Residenz der Zarensöhne.
Die griechische Galerie verbindet den zentralen Palastbau mit dem Arsenal-Block. Wie der gesamte Palast nahm auch sie während des Zweiten Weltkriegs großen Schaden. Der Palast wurde von sich auf dem Rückzug befindenden Faschisten gesprengt, viele Exponate wurden entwendet. Nach dem Krieg wurde er lange Zeit in anderer Funktion genutzt: zunächst als Militärschule, später als geschlossenes Staatsinstitut.
Nun wurden im Inneren Skulpturen, Kunstgemälde und Möbel des 18. und 19. Jahrhunderts aus Museumsbeständen aufgestellt.
Das Rotari-Zimmer im historischen Teil beherbergt zudem eine Sammlung von Gemälden des bekannten italienischen Porträtkünstlers Pietro Rotari, der am russischen Hof ab Mitte des 18. Jahrhunderts diente. Die Sammlung stammt vom ersten Besitzer des Palasts Graf Orlow persönlich.

Der große Kaiserpalast in Gatschina

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Europaminister Peter Friedrich überreichte die Staufermedaille

Staufermedaillen für Verdienste um Völkerverständigung

01.12.2015 19:25
Bürger erhalten Auszeichnung mit Staufermedaille

(mr) Europaminister Peter Friedrich hat neun ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihr Wirken im Bereich „Versöhnung, Vergangenheitsbewältigung, Völkerverständigung – Frieden in Europa“ die Staufermedaille überreicht.

„Der Zusammenhalt unserer Bürgerschaft, in den Kommunen, in Deutschland aber auch in Europa insgesamt hängt ganz entscheidend von Menschen wie den heute Geehrten ab. Mit ihrem Engagement leisteten und leisten sie einen unschätzbaren Beitrag dafür, dass es in unserer Gesellschaft nicht nur ein Nebeneinander, sondern auch ein gutes Miteinander gibt“, sagte der Minister für Bundesrat Europa und internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, anlässlich der Verleihung von neun Staufermedaillen an ehrenamtlich Engagierte aus dem Bereich „Versöhnung, Vergangenheitsbewältigung, Völkerverständigung – Frieden in Europa“. Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft

Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft seien Dinge, die man nicht von oben herab verordnen könne, sondern die von unten wachsen und weitergegeben werden, sagte Friedrich. „Dabei engagieren sich die Geehrten in einem Bereich, der nicht nur in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg oder während des Kalten Kriegs, sondern gerade in den vergangenen Jahren und Monaten wichtig für das Verständnis der Menschen untereinander ist – nämlich im Bereich der Versöhnung und der Völkerverständigung.“

Baden-Württemberg könne sehr stolz auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Menschen im Land sein, so Minister Peter Friedrich. „Wir möchten uns aber nicht darauf ausruhen, sondern sehen uns auch in der Pflicht, möglichst gute Rahmenbedingungen auf allen Ebenen zu schaffen, damit ehrenamtliches Engagement gedeihen kann.“ Die Ordensprätendenten

Ernst, Detlef und Riexinger, Klaus Tübingen und Freiburg Detlef Ernst und Klaus Riexinger werden für ihr gemeinsames Engagement bei der wertvollen Erforschung des Konzentrationslagers Kochendorf geehrt. Die beiden Freunde haben zusammen recherchiert, Materialien gesammelt, Augenzeugen interviewt und auch Überlebende und deren Angehörige eingeladen. In den Schulen in Bad Friedrichshall haben sie Gespräche ehemaliger französischer KZ-Häftlinge mit Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Die über Jahre gesammelten Informationen und Texte haben Ernst und Riexinger 1995 in einer Broschüre zusammengefasst. Es folgten ein weiteres Buch und zahlreiche Publikationen sowie Ausstellungen im Besucherbergwerk. Im Jahr 2000 hatten beide die Miklos-Klein-Stiftung zur Erforschung und Dokumentation des ehemaligen Arbeitslagers gegründet und bringen sich bis heute dort ein. Auf eine Initiative von Detlef Ernst und Klaus Riexinger aus dem Jahr 2010 wurden die ehemaligen Zwangsarbeitsplätze im Bergwerk inzwischen auch vor Ort dokumentiert.

Groh, Rainer Karl Hans Stuttgart Seit über 20 Jahren engagiert sich Rainer Karl Hans Groh für Schülerbegegnungen zwischen dem Leibniz-Gymnasium in Stuttgart und dem Gymnasium Nr. 75 in Samara in Russland, der Partnerstadt von Stuttgart. Auch nach seiner Pensionierung wurde Groh nicht untätig, sondern hat nun auch zum Gymnasium Nr. 4 in Samara Kontakte geknüpft. Seit einigen Jahren begleitet er jährlich eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern nach Samara, die dort zeitweise Deutsch unterrichten. Die nach wie vor stattfindenden Schülerbegegnungen wurden dank Groh vertieft durch gemeinsame Sportveranstaltungen und ein Theaterprojekt, das in Samara, Stuttgart und in Baden-Baden aufgeführt wurde. Anlässlich des Gedenkens „100 Jahre Erster Weltkrieg“ initiierte er 2014 ein Gesprächsprojekt, welches in Stuttgart, Straßburg und Samara durchgeführt wurde und durch das Schülerinnen und Schüler unter anderem an einer Begegnung mit Bundespräsident Joachim Gauck und dem französischen Staatspräsident François Hollande teilnehmen konnten.
Staufermedaille für Rainer Groh

Laier, Gerhard Ettlingen Gerhard Laier wird ausgezeichnet für seine Arbeit in der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen e.V. und im Vorstand des Bundesverbands Deutscher West-Ost-Gesellschaften. Er kümmert sich hierbei um Deutschunterricht in Russland, den Schüleraustausch diverser Gymnasien, die Weiterbildung von Berufsschullehrern und um die Vermittlung von Praktikumsplätzen in Ettlingen und Gatschina, der Partnerstadt von Ettlingen. Aber nicht nur junge Menschen aus beiden Städten betreut und unterstützt Laier. Er setzt sich auch für einen Austausch in den Bereichen Kultur und Sport zwischen Seniorinnen und Senioren ein. Auch die Schicksale ehemaliger Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter in Ettlingen sind ihm ein Anliegen. Gerhard Laier hat geholfen, zu Überlebenden und deren Angehörigen Kontakte zu knüpfen und sie nach Ettlingen einzuladen.

Mehrer, Helmut Brühl Seit über 40 Jahren unterstützt Helmut Mehrer aktiv die Städtepartnerschaft zwischen Brühl und dem französischen Ormesson. Er hat mit seiner „Aktion 60+“ Seniorinnen und Senioren und Schülerinnen und Schüler mit Wissens- und Verhaltensdefiziten zusammengeführt. Diese Aktion erweitert sich derzeit auch um Sprachunterricht für Flüchtlingskinder. Mehrer hat außerdem den sogenannten Weg des Friedens initiiert, einen Spaziergang durch Brühl mit besonderen Stationen zur Geschichte dieser Stadt. Seit drei Jahren betreut Helmut Mehrer ebenfalls ein Zeitzeugenprojekt, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner des Brühler Seniorenzentrums an Gesprächen, Präsentationen und Ausstellungen mitwirken.

Neulen-Hüttemann, Hildegard Waldkirch Hildegard Neulen-Hüttemann hat sich weit über ihre berufliche Tätigkeit hinaus für deutsch-französische Schüler- und Lehrerbegegnungen und einen Sprachaustausch in beide Richtungen des Rheins eingesetzt. So schuf Neulen-Hüttemann 1996 beispielsweise den Oberrheinischen Lehrertag für alle Schularten. Bereits 1973 gründete sie gemeinsam mit dem 53. Französischen Fernmelderegiment in Freiburg den Deutsch-Französischen Kreis. Dieser bot unter anderem Sprach- und Konversationskurse, Studienfahrten und Sportveranstaltungen an und bestand bis zum Abzug der französischen Truppen aus Freiburg. 1992 gründete Hildegard Neulen-Hüttemann den Deutsch-Französischen Kreis Waldkirch CFA, dessen Erste Vorsitzende sie bis heute ist und in dessen Satzung „die Förderung des gegenseitigen Verständnisses von Deutschen und Franzosen“ steht. Zehn Jahre später wurde der Verein auf die französiche Partnerstadt Sélestat erweitert. Eine Institution ist mittlerweile das „Sprachenfest Französisch“, das für alle Grundschulen in Elztal und alle fünften Klassen in Waldkirch stattfindet und mittlerweile auf die Partnerschulen im Elsass erweitert wurde.

Rodi, Lotte Maria Friederike Schwäbisch Gmünd Lotte Maria Friederike Rodi wird für ihren Einsatz gegen Gewalt und für Frieden während der Zeit des Kalten Krieges geehrt. Geprägt von der Vertreibung und Flucht aus dem damaligen Sudetenland gründete Rodi 1981 die Christliche Arbeitsgemeinschaft Frieden und arbeitete 25 Jahre als Mitglied im Kirchengemeinderat in Schwäbisch Gmünd mit. Die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Region waren während des NATO-Doppelbeschlusses betroffen von der Stationierung der Pershing-II-Raketen. Bei den Demonstrationen im Vorfeld und in der Zeit nach der Stationierung der Raketen war Rodi immer um Gewaltlosigkeit und Aufklärung bedacht. Seit 1988 hat sie den Vorsitz des Vereins Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen inne. Im Rahmen dessen engagiert sich Lotte Maria Friederike Rodi bis heute für die Abschaffung von Atomwaffen und für den Frieden.

Winter, Diethelm Stuttgart Diethelm Winter gründete den Trägerverein ehemalige Synagoge Oberdorf und war 25 Jahre lang dessen Vorsitzender. Dank vieler Spenden an den Verein gelang es Winter die Synagoge im heutigen Bopfingen zu erwerben und sie 1993 als Gedenk- und Begegnungsstätte zu eröffnen. Hierzu lud er viele Angehörige ehemaliger Oberdorfer Juden aus den USA, Israel und Großbritannien ein. Dank der intensiven Forschungsarbeit des Trägervereins von Winter wurde in Oberdorf ein Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis eingerichtet und 1997 eine Dauerausstellung eröffnet. Winter war Initiator zahlreicher Lesungen, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen in der Oberdorfer Synagoge. Für die Herausgabe eines Museumskatalogs über die Geschichte der Juden in Ostwürttemberg warb Diethelm Winter erfolgreich zahlreiche Sponsoren. Weitere Höhepunkte seines Wirkens waren die Einweihung zweier Gedenkplatten und des Ewigen Lichts für eine jüdische Familie.

Winter, Werner Michael Heilbronn Werner Michael Winter wird geehrt für sein Engagement in der Friedensbewegung. Neben seiner Mitarbeit in vielen Bereichen der evangelischen Kirche hat Winter 1982 den Horkheimer Friedenskreis mitgegründet. Seit Mitte der 80er-Jahre ist er Mitorganisator und Teilnehmer zahlreicher Demonstrationen, Protestaktionen, Menschenketten und Ostermärschen in Heilbronn, Stuttgart und Calw. In Folge der Umsetzung des NATO-Doppelbeschlusses initiierte Werner Michael Winter in den Jahren 1985 bis 1992 zahlreiche Informationsveranstaltungen zu den Themen Rüstung und Nuklearkrieg. 1992 hat er in Heilbronn das „Friedensbüro“ gegründet, ein Informationsbüro und eine Kontaktplattform für Heilbronner Friedensgruppen, und arbeitet dort bis heute aktiv mit. Weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus engagiert sich Werner Michael Winter im Friedensnetz Baden-Württemberg oder als Teilnehmer der jährlichen „Internationalen Friedensratschlag Konferenz“ in Kassel.

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 Villa Reitzenstein in Stuttgart

Verleihung der Staufermedaille am 01.12. 2015, rechts Minister Friedrich, links BM Fedrow

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Ettlinger Marktfest, europäische Meile

Zwei Jugendliche aus Gatschina zum Marktfest und Praktikum in Ettlingen, BNN vom 29.08.2015

 

Empfang für europäische Freunde

Bevor am Samstagvormittag OB Johannes Arnold traditionell mit dem Fassanstich das Marktfest eröffnet, heißt es freitags Hand in Hand zu arbeiten, damit das Fest gelingen kann. Und für die weitgereistesten Marktfest-Macher, die hunderte von Kilometern anreisen, um Ettlingens Festmeile zu bereichern, gibt es traditionell am Freitagabend einen Empfang im Schloss. Vor elf Jahren war die Europäische Meile ins Leben gerufen worden und sie hat sich schnell zu einem Anziehungspunkt entwickelt. Denn die Frauen und Männer aus Ettlingens Partnerstädte sorgen dafür, dass man sich Europa auf der Zunge zergehen lassen kann, vom Champagner bis zum Porter, von Blinis bis zu den Bratwürsten. Und was vor zwei Jahren als Alternative wegen der Schloss-Sanierung gewählt wurde, nämlich die europäische Meile in den Schlosshof zu verlegen, stieß allseits auf große Zustimmung nicht nur bei den Freunden aus Epernay, Middelkerke, Löbau, Gatschina, Menfi und Clevedon sondern auch bei den Besuchern. Die Atmosphäre ist einfach familiärer, so der einhellige Kommentar.

In seiner Begrüßung warf Arnold zunächst einen Blick zurück auf die Aktivitäten in den vergangenen Monaten. Ein besonderes Glanzlicht war hier das Buchprojekt von deutschen und französischen Jugendlichen mit der ehemaligen französischen Widerstandkämferin Yvette Lundy. Und es gibt bereits ein neues Unterfangen zwischen unseren Stadtwerken. Epernayer-Läufer waren vor wenigen Tagen zum Ettlinger Halbmarathon da. Mit Clevedon feiern wir das 35-Jährige und am 3. Oktober können wir das 25-Jährige mit Löbau begehen. Doch neben all diesen leuchtenden Beispielen gebe es leider auch Schatten, so stehe der Schüleraustausch mit Epernay auf der Kippe wegen der fehlenden Finanzierung auf französischer Seite. Es gebe kein Azubiaustausch mit Löbau. Deshalb nahm der OB den Empfang zum Anlass ein Fragezeichen zu formulieren. „Wir stehen an einer Weiche“. Ein neuer möglicher Weg wäre Themen zu suchen und dann die Partner einzubinden und nicht zwanghaft ein gemeinsames Thema zu finden. Er bat die Freunde aus den Partnerstädten diesen Gedanken mitzunehmen, damit unsere Partnerschaften weiterleben. Sie sind mit ein Garant für ein friedliches Europa. Auch Rémi Grand unterstrich in Vertretung für Epernays Bürgermeister in seiner Rede, „wir tragen die Partnerschaft im Herzen, aber wir müssen diese Freundschaft nicht nur umsetzen, sondern ganz besonders die Jugend miteinbinden“. Für eine reibungslose Verständigung sorgte auf dem Empfang Partnerschaftsbeauftragte Karin Herder-Gysser.

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Karlsruher Hauptfriedhof: 33 Jugendliche reinigen Kriegsgräber

Abschlussfeier am 19. August 2015 in Karlsruhe

 

Karlsruhe (ps/rh) – 33 Jugendliche aus 17 Nationen sind in diesem Sommer zu Gast in

Im Zeichen von Frieden und Versöhnung

Karlsruhe. Vom 7. bis 21. August findet dann die internationale Jugendbegegnung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Baden-Württemberg, in Karlsruhe statt. Das Motto: „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern“. In einer Pressemitteilung erklären die Verantwortlichen, was es damit auf sich hat.
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„Bei der jährlich stattfindenden Internationalen Jugendbegegnung kommen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern zusammen“, erklärt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in seiner Pressemitteilung.

In diesem Jahr erwarte man Gäste aus Bulgarien, Italien, Ungarn, Deutschland, Rumänien, Frankreich, Polen, Moldawien, Weißrussland, der Ukraine, Kroatien, Russland, Mazedonien, Lettland, Serbien, Österreich und der Türkei beim Treffen in der Fächerstadt. Das Ziel: Austausch zwischen den Ländern Europas fördern, Vorurteile abzubauen und Interesse an den jeweiligen Ländern und Kulturen zu wecken.
So sieht das Programm beim Treffen in Karlsruhe aus

Und so sieht das Programm aus: Während der zwei Wochen arbeiten die Jugendlichen laut Pressemitteilung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf dem Karlsruher Hauptfriedhof. Dort reinigen sie die Stein- und Metallkreuze, zeichnen Grabinschriften nach und pflegen die Grünanlagen.

In Seminaren, beim Besuch des Bunkermuseums in Dettenheim und bei der Beschäftigung mit Einzelschicksalen sollen sich die Jugendlichen zudem gemeinsam mit der Vergangenheit Europas auseinandersetzen. „Beim Besuch des Europaparlaments richten sie den Blick in die Zukunft Europas“, heißt in der Pressemiteilung weiter, „mit der Teilnahme an der internationalen Aktion „Rote Hand“ wird ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesetzt.

Veranstalter und Träger der internationalen Jugendbegegnung ist nach eigenen Angaben der Landesverband Baden-Württemberg im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.. Die Jugendlichen würden bei ihrer Arbeit von der Friedhofsverwaltung in Karlsruhe unterstützt. Gefördert werde die Begegnung darüber hinaus von der Bundeswehr, die nicht nur die Unterkünfte sondern für die gesamte Dauer der Begegnung einen Bus mit Fahrer und einen Koch zur Verfügung stelle

Teilnehmer aus der Partnerstadt Gtschina



 

Ministerialer Besuch auf dem Friedhof

Innenminister Gall besucht Internationales Jugendtreffen auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe

19. August 2015
Innenminister Reinold Gall besuchte am gestrigen Vormittag den Hauptfriedhof Karlsruhe, wo er vom Ersten Bürgermeister Wolfram Jäger begrüßt wurde. Auf dem Friedhof arbeiten Jugendliche aus aller Welt seit 10 Tagen immer wieder an den Kriegsgräberstätten. Diese Jugendbegegnung wird vom Landesverband Baden-Württemberg des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert und durch ehrenamtliche Teamer durchgeführt.
In ihren Ansprachen dankten sowohl Innenminister Gall als auch Erster Bürgermeister Jäger den Jugendlichen für ihren persönlichen Einsatz auf dem Friedhof. Die Kriegsgräber im Inland wie auch im Ausland seien mahnende Zeitzeugen, die unbedingt erhalten werden müßten. Aus deswegen freute sich Gall, daß er der Stadt Karlsruhe die beantragte Fördermittel für die Restaurierung von Grabsteinen von Kriegstoten des Ersten Weltkriegs überbringen konnte, weil mit dieser Unterstützung die Stadt ihrer Aufgabe zu Pflege dieser Gedenkstätten nachkäme.
Beide Redner wie auch der stellvertretende Landesvorsitzende des Volksbunds Manfred Hofmeyer bedankten sich bei den Jugendlichen für ihr außerordentliches Engagement, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Durch die ganz praktische Beschäftigung mit der Vergangenheit würde auch an der Aussöhnung zwischen den Nationen gearbeitet. Gall führte aus, daß Frieden nicht selbstverständlich sei, sondern nur aus aktivem Tun erwachsen könne. Die Kriegsgräber erinnern nachdrücklich an die Folgen von Krieg und Gewalt. Von daher sei die Arbeit des Volksbund, hier die Jugendarbeit, so wichtig.


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Sprachferien Apex Gymnasium

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