Gründung Deutsch-Sowjetische Gesellschaft (26.01.1989)

Partnerstadt in Sowjetunion ist erklärtes Ziel

Ettlingen (gys). Mit der Gründung der „Deutsch-Sowjetischen Gesellschaft Ettlingen” verfügen Gemeinderat und Stadtverwaltung bereits vor der Besiegelung der Partnerschaft mit einer russischen Kirche über eine Institution, die künftig zum Austausch von Organisationen und ihren einzelnen Bürgern beratend zur Verfügung steht. Dies stellte Dr. Rüdiger Dierkesmann an den Beginn seiner Ausführungen bei der konstituierenden Sitzung des Vereins, zu der etwa 70 Gründungsmitglieder in die „Sonne” gekommen waren. Einstimmig wurden bei der Wahl des Vorstandes Dr. Rüdiger Dierkesmann zum ersten Vorsitzenden, Eva-Maria Langensteiner, Bürgermeister i. R. Camill Siegwarth und Rechtsanwalt Lutz Foss zu dessen Stellver- tetern gewählt. Zum Schatzmeister wurde Horst Rapke, zum Schriftführer Adolf Köhler ernannt. In den Vorstand als beratende Mitglieder gewählt wurden der Leiter der Volkshochschule, Eugen Faas, der Leiter der Musikschule, Wolfgang Dick, der Leiter der städtischen Museen, Hanno Hafner, Rektor Wolfgang Lorch von der Anne-Frank-Realschule, Karl Wölfle vom Arbeiter-Sportverein Ettlingen, Anne-Marie Schmidt sowie Doris Haupt.
Lutz Foss hatte vor den Wahlen die Satzung der „Deutsch-Sowjetischen Gesellschaft Ettlingen” aus juristischer Sicht erläutert. Die Aufgaben und Ziele der Gesellschaft, die weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig ist, sind die Förderung der Beziehungen und die Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken zu vertiefen. Die Initiativen hierzu sind die Förderung des Gedankens der Völkerverständigung und die Herstellung unmittelbarer Verbindungen zwischen Vertretern und Institutionen des kulturellen und sportlichen Lebens beider Staaten. Ergänzt werden sollen diese Verbindungen durch Veranstaltungen, insbesondere Vorträge, Symposien, Ausstellungen, Konzerte sowie Informations- und Studienreisen. Angestrebt wird neben der Gründung einer Partnerschaft zwischen Ettlingen und einer in etwa gleich großen Stadt in der Sowjetunion die intensiven Kontakte mit deren Bürgern.
Die Satzung, die des weiteren die üblichen Regularien enthält, wurde einstimmig von den Gründungsmitgliedern .gebilligt. Zuvor waren wenige redaktionelle Änderungen vorgenommen worden, die von den Anwesenden zügig und in sachlicher Form diskutiert wurden.
Die „Deutsch-Sowjetische Gesellschaft Ettlingen” soll in das Register des Amtsgerichts Ettlingen eingetragen werden. Wie Lutz Foss weiter wissen ließ, hat das Finanzamt Ettlingen die Anerkennung zur Gemeinnützigkeit des Vereins bereits signalisiert. Die Gesellschaft seitens der Stadt zu unterstützen versprach überdies Bürgermeisterin Margareta Barth, die ebenfalls zur Gründungsversammlung gekommen war.

Ettlingen (gys). 70 Gründungsmitglieder hoben in Ettlingen die „Deutsch-Sowjetische Gesellschaft Ettlingen” aus der Taufe. Die Aufgaben der Gesellschaft, die – so die Satzung – „weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig” ist, sind die Förderung der Beziehungen und die Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetrepublik.
Die Initiativen dazu sind „die Förderung des Gedankens der Völkerverständigung und die Herstellung unmittelbarer Verbindungen zwischen Vertretern und Institutionen des kulturellen und sportlichen Lebens beider Staaten”. Ergänzt werden sollen diese Verbindungen durch Veranstaltungen, insbesondere Vorträge, Symposien, Ausstellungen, Konzerte sowie Informations- und Studienreisen. Angestrebt wird auch die Gründung einer Partnerschaft zwischen Ettlingen und einer in etwa gleich großen Stadt in der Sowjetunion. Als Vorsitzender der Gesellschaft wurde Dr. Rüdiger Dierkesmann gewählt. Die Stadt Ettlingen sicherte der Gesellschaft Unterstützung zu.

Ettlingen (gys).